Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-08-05

Journal: Eisen und Ton
Nr. 3

Grauen und qualmende Ruinen?
… Wie sieht das Bild des Europas von morgen aus?

Nur wenige wollen es hören und können es verstehen, dass der finstere EU-Riese, der sich in Europa erhebt, von Gott zum Leben erweckt wurde! Genau wie zu früheren Zeiten auf dem europäischen Kontinent Gestalten aufgetreten sind, die Grauen und Ruinen in vielen Ländern und Nationen hinterlassen haben, so werden diese "vereinten Nationen" dem gleichen Gott anheim fallen. Zum Schluss werden diese vereinten Völker des europäischen Kontinents ihre Kräfte sammeln (und mit voller Überlegung und einer parlamentarischen Einheit) Israel angreifen! Doch selbst Europas eigene Staatsmänner sind im Augenblick blind in dieser Sache; sie werden derartige Motive leugnen. Ihre militärischen Ziele sind jedoch in der Vorbereitung, und die gegenwärtige Verfassung gibt ihnen "die Hand frei" um einen solchen Überfall vorzunehmen …

Die einzigen, die zurzeit eine geistliche Klarsicht zu haben scheinen, sind die Gläubigen, die ich in meinen Journalen die "wahren Kinder der Reformation" nenne. Deshalb zielt die Verfassung darauf aus, denjenigen den Mund zu verschließen, die es wagen, ein klares Wort über die Zukunft auszusprechen. Eine sich einschleichende ökumenische Bewegung, die sich um die Katholische Kirche in Rom versammelt und von ihr inspiriert wird, bereitet sich darauf vor, die letzten, wahren, protestantischen "Gerechtigkeitseichen" mit ihrer Wurzel herauszureißen! Dies wird nicht ohne "Schwertschlag" geschehen; deshalb sollen alle wahren Gläubigen in Europa in dieser entscheidenden Stunde "die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen, damit sie gegen die Listen des Teufels bestehen können" (Epheser 6:11).

Aus der europäischen Verfassung geht ganz deutlich hervor, dass die Annahme derselben einer der entscheidendsten Schritte in der Geschichte Europas ist. Dies gilt nicht nur auf politischer Ebene, die christlichen Gemeinden werden dadurch auch berührt. Aus diesem Grund ist es unverständlich, dass einzelne Politiker denjenigen Männern das Reden verbieten wollen, die die Bibel öffnen und versuchen, nach den Worten der Schrift zu handeln. Denn dieses Vorhaben ist im Grunde genommen eine geistliche Angelegenheit …

Die vorliegende europäische Verfassung konsolidiert ein für viele unüberschaubares Europarecht. Ja, sie berührt selbst die Grundlage der Nationen als souveräne Staaten (mit völkerrechtlichen Augen gesehen) Sie erhebt sich über die Grundgesetze der Länder. Das europäische Parlament setzt sich über die eigens vom Volk gewählten Männer und Frauen
hinweg. Die Nationalstaaten können durch eine Unterschrift über die Köpfe der eigenen Bevölkerung hinweg verkauft werden. Wie Viehherden können ihre jungen Männer in den Nahen Osten geschickt werden, um dort im Kriegsgeschehen jämmerlich zugrunde zu gehen!

Ebenso wie Richter und Anwälte sich in diesen Stunden über die Grundgesetze der jeweiligen Länder beugen und sich fragen, ob dies alles mit rechten Dingen zugehe, so vertiefen sich die Gemeinden und ihre Leiter in die Heilige Schrift mit folgenden Fragen: "Wozu wird dies alles führen? Bringt dies Segen oder Gericht? Und ihre Antwort lautet: "Es wird zum Gericht führen!"

"Bringt eure Rechtssache vor!" fordert der Prophet Jesaja das Volk heraus. "Bringt eure Beweise herbei!" spricht der König Jakobs (41:21). Der Unterschied zwischen den Beweisen, die die Grundgesetzjuristen anführen können, und den die Gläubigen der Länder beabsichtigen vorzubringen, ist folgender: Die Erstgenannten (Richter und Politiker) können nur von den nationalen Grundgesetzen und den Paragraphen der EU-Verfassung ausgehen, während die Letztgenannten (Gläubige aus den Gemeinden und solche, die prophetische Einsicht haben) erklären können, was das neue EU-Dekret im Hinblick auf die Zukunft zu bieten hat!

"Sie sollen sie herbeibringen und uns verkünden, was sich ereignen wird," lautet die prophetische Aussage des Propheten. "Verkündigt es damit wir es zu Herzen nehmen! Oder lasst uns das Künftige hören, damit wir seinen Ausgang erkennen! Verkündet das später Kommende, damit wir erkennen, dass ihr Götter seid! Ja, lasst es gut sein, oder schlimm sein, dass wir uns gegenseitig ansehen und miteinander erschrecken" (41:22-24).

Diese Herausforderung wird heute vorgelegt! Sie wendet sich an alle, die mit größter Verachtung auf die Warnungen der Gläubigen herabsehen. Lasst uns hören, was ihr über die Zukunft zu sagen habt. Zeigt uns das wahre Bild des Europas von morgen auf. Unternehmt irgendetwas in der Richtung, sodass wir uns "gegenseitig ansehen und miteinander erschrecken". Liegt Finsternis oder Licht vor uns? Segen oder Gericht? Ist es das Gericht, dann fallt auf euer Angesicht und bekehrt euch!