Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-27

"DORNRÖSCHEN"- JOURNAL
Nr.3

"DER SCHLÜSSEL"
der zur Diskussion stehende Wüstenstreifen

Diejenigen der Gläubigen Europas, die ihren Blick auf Israel richten möchten, sollten besonders dem Wüstenstreifen Beachtung schenken, der sich von Sodom am Toten Meer bis hin zur Iddan-Kreuzung erstreckt. Denn hier entlang verläuft die Südgrenze des messianischen Reiches (Hes. 47:19 + 48:28). Der Prophet Hesekiel spricht in diesem Zusammenhang von einem Fluss, der nach der Ankunft des Herrn aus dem neuen Jerusalemer Tempel fließen wird. So weit ich sehen kann, mündet dieser nicht gleich im Toten Meer ein, sondern bewegt sich durch die Arava, denn der Prophet sagt: "Dieses Wasser fließt hinaus in den östlichen Bezirk und fließt in die Arava hinab und gelangt ins Meer, in das salzige Wasser, und das Wasser wird gesund werden!" (Hes. 47:8). Das heißt, dass Gott beschlossen hat, die Arava mit Wasser zu versorgen! Deshalb können wir schon jetzt erwarten, dass das Wort aus Jesaja über die Arava in Erfüllung geht: " Die Wüstenglut wird zum Teich und das dürre Land zu Wasserquellen". Danach fährt der Prophet fort: "Dort wird eine Straße sein und ein Weg, und er wird der heilige Weg genannt werden". Ich bin der Auffassung, dass alle Gläubigen Europas sich dieser Aufgabe widmen sollten. Dadurch werden sie unter Beweis stellen, dass sie von der EU-Haltung gegenüber Israel Abstand nehmen!

Was das Projekt anbelangt, das ich in Israel durchführen möchte, habe ich insbesondere die Arava vor Augen! Obwohl es so scheint, als ob wir vorerst nur die Möglichkeit haben, 80 km von unserer Niederlassung ein Stück Land (in Ramat Negev) zur Verfügung gestellt zu bekommen, ist unser Blick weiterhin auf die Arava gerichtet. Ja, ich glaube, dass dies nur eine erste Gelegenheit ist und nur als Schlüssel dient, wenn es uns gelingt, auf den uns angewiesenen 10 Dunam in der Nähe von Beerscheva und Jeroham (vielleicht in der Nähe des Kibbuz Ashalim) ein Pilotprojekt durchzuführen. In Wirklichkeit geht es bei unserer Aufgabe um die Arava, zuerst sicherlich in unmittelbarer Nähe in der Wohngegend des Pilger Konvois in der Nähe der Iddan Junction!

Es heißt ja: "Freuen werden sich die Wüste und das dürre Land, frohlocken wird die Steppe und aufblühen die Narzisse".

Ein ins Deutsche übersetzter Bibelkommentar "Die Apokalypse hat begonnen" des französischen, evangelischen Theologen, Claude Duverney (Paris 1986, ACI, Postfach 9, 3604 Thun) erklärt in diesem Zusammenhang: "Wieder einmal verschwindet das wichtigste Verständnis dieser Prophetie (über die Wüste) durch eine schwache Übersetzung! Der hebräische Ausdruck "Arava" wird nämlich irrtümlich mit "Wüste" (Jesaja 35:1) übersetzt oder "das dürre Land oder Steppe. Es dreht sich allerdings hier ganz konkret um die Arava, das beeindruckende Tal, das sich von Sodom bis nach Eilat am Roten Meer erstreckt". Der Bibelkommentar geht wie folgt weiter: "Obwohl dieses Tal seit 1948 mit zum israelischen Gebiet gehört, ist es im Grunde genommen eine Wüste verblieben. Es ist verblüffend, feststellen, dass die gesamte Leitung Israels sowie jeder einzelne Bürger imstande ist, diese Prophezeiungen in ihrem Grundtext zu lesen, und dass doch keiner auf den Gedanken gekommen ist, dieses Gebiet vorrangig zu behandeln!"

Ich habe den Eindruck, dass der Gott Israels jetzt den Gläubigen aus den Nationen das Recht einräumt, bei dieser Aufgabe mit dabei zu sein! Bis jetzt oblag diese Aufgabe alleine dem jüdischen Volk, die auch in dieser Sache "das Erstgeburtsrecht" besitzen (Römer 9:4), doch da die Zeit der Ankunft des Messias näher heranrückt, muss dieser verheißene "Willkommensweg" vorbereitet werden. "Ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn!" (Matth. 23:39)

Es ist nicht möglich, diese Prophetie des Jesaja über "den heiligen Weg" in der Arava auf das kommende messianische Reich anzuwenden, denn es heißt: "Eine Stimme ruft: In der Wüste bahnt den Weg des HERRN. Ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott" (40:3).

Während die Arava noch eine Wüste ist, ruft die Stimme des Propheten: "Bahnt einen Weg" und "ebnet die Steppe". Dies ist ein Stück harte Arbeit, die ausgeführt werden muss. Dann wird sich die Herrlichkeit des Herrn offenbaren. Diejenigen, die verstehen, dass der Wüstenweg etwas mit den Gläubigen Europas zu tun hat, sollten sich bei www.YES-to-GOD.com melden. (Es fehlen weiterhin Übersetzer dieser Tagesjournale).