Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-26

"DORNRÖSCHEN"- JOURNAL
Nr.2

"DIE HEIMLICHEN SEILE"
… die die Gläubigen nach Israel ziehen!

Was ist die verborgene Ursache dafür, dass ich mich und andere mit mir, - wie von einer starken, unsichtbaren Macht gezogen, auf den Weg machen musste, um nach Israel zu gelangen? 25 Jahre lang unterwegs, Sommer und Winter, Tag und Nacht, wurde ich mit "heimlichen Seilen" bis hin in den Hexenkessel des Nahen Ostens gezogen, um schließlich mit meiner Familie und den Resten einer heruntergekommenen Wagenkolonne in der "schrecklichen Wüste Zin" zu landen. Hier setze ich mich dafür ein, Platz für andere zu schaffen, die, soweit ich sehen kann, sich darauf einstellen müssen, tiefer in der großen Wildnis in Zelten zu wohnen! Könnte es der Inhalt der uralten Prophetie sein, die Noah vor mehr als 4000 Jahren aussprach, als er nach einer bewegten, umnebelten Nacht dankbar ausrief: "Weiten Raum schaffe Gott dem Jafet, und er wohne in den Zelten Sems" (1. Mose 9:27). Ich habe mir vorgenommen, diese Frage zu beantworten.

In Verbindung mit dem Ruf, der nun über die europäischen Länder erfolgt, dass die Gläubigen sich nach Israel aufmachen sollen, und das nicht nur geistlich gesehen, sondern ganz buchstäblich, ist es von Bedeutung, eine der diesbezüglich ausgesprochenen ältesten Prophetien näher zu betrachten. Damit meine ich die Worte, die vor dem Inkrafttreten des Gesetzes und dem in Erscheinung tretenden alttestamentlichen Propheten und Patriarchen gefallen sind. Um ein wenig Licht in diese Sache zu bringen, müssen wir ganz zurück zu den Tagen Noahs… bis zum Morgen, an dem Noah und seine Söhne zu einem neuen Tag auf der neuen Erde erwachten. Der Regenbogen stand nach der Sintflut schon am wolkigen Himmel und Gott hatte bereits mit den acht Überlebenden einen Bund geschlossen.

Noah war danach - dem biblischen Bericht zufolge - "der erste, der einen Weinberg pflanzte" (1. Mose 9:21) und damit der erste, der Wein trank und erlebte, was es heißt, betrunken zu sein. Demzufolge war er auch der erste, der eine Handlung beging, die er unter normalen Umständen nicht begangen hätte. Die Bibel sagt, dass "er entblößt im Inneren seines Zeltes lag" (1. Mose 9:21). Als einer seiner drei Söhne, Ham, (der Vater Kanaans) dies sah, "berichtete er es seinen beiden Brüdern draußen" (Vers 22). Die beiden anderen jungen Männer sorgten dafür, dass ihr Vater zugedeckt wurde. Als dieser aufwachte, sprach er einen Fluch aus über den Sohn, der ihn beschämt hatte, und einen Segen über die zwei Söhne, die die ungeziemende Haltung ihres Vaters überdeckt hatten.

Der Segen, der über die recht handelnden Söhne Noahs, Sem und Jafet, gesprochen wurde, lautet folgendermaßen: "Gepriesen sei der HERR, der Gott Sems; und Kanaan sei sein Knecht" und darüber hinaus (und dies scheint für die heutigen Gläubigen in Europa von außerordentlicher Bedeutung zu sein): "Gott schaffe dem Jafet weiten Raum, und er wohne in den Zelten Sems; und Kanaan sei sein Knecht! (Vers 27)

Dies wird - meiner Ansicht nach - heute seine eigentliche Erfüllung finden! Hinter diesen vor langer Zeit ausgesprochenen, und von vielen vergessenen prophetischen Worten verbirgt sich die eigenartige Tatsache, dass sich die Gläubigen der Nationen in Richtung Israel in Bewegung setzen werden. Dies möchte ich in den nächsten Tagesjournalen eingehender behandeln.