Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-08-25

Journal: Die Bestie
Nr. 8

"Behemot"
… ist dies der Name des EU-Ungeheuers?

Die Bibelübersetzer haben vergeblich versucht, einen Namen für das vom Patriarchen Hiob beschriebene Ungeheuer zu finden. Ein wohl schwieriges Unterfangen, da die Welt niemals etwas Derartiges gesehen hat! Schließlich haben sie aufgegeben und benutzen jetzt das ursprüngliche hebräische Wort: "Behemot". Daniel gibt "dem vierten Tier" auch keinen Namen. Er beschreibt es nur. "Siehe," ruft er, "ein viertes Tier, furchtbar und schreckenerregend und außergewöhnlich stark, und es hatte große eiserne Zähne; es fraß und zermalmte alles, und den Rest zertrat es mit seinen Füßen. Und es war verschieden von allen Tieren, die vor ihm waren, und es hatte zehn Hörner" (Daniel 7:7).

Hiobs Beschreibung in Bezug auf den Behemot beginnt ganz friedlich. "Die Berge bringen ihm Tribut," erzählt er, "und alle Tiere des Feldes, die dort spielen …" (40:20). Danach wird seine Darstellung leicht drohend: "Siehe, der Strom schwillt mächtig an - er hastet nicht davon. Er fühlt sich sicher, selbst wenn ein Jordan gegen sein Maul hervorbricht" (40:23) Zum Schluss warnt er: " Niemand soll so tollkühn sein, dass er ihn aufreizte (41:2). "Rings um seine Zähne lauert Schrecken" (Vers 6). "Aus seinem Rachen schießen Fackeln" (Vers 11). "Vor seinem Erheben fürchten sich Machthaber, vor Bestürzung ziehen sie sich zurück" (Vers 17). "…er lacht über den Aufprall des Krummschwertes" (Vers 21). "Er bringt die Meerestiefe zum Sieden wie einen Kochtopf" (Vers 23).

Kann der EU-Koloss mit "dem namenslosen vierten Tier" verglichen werden? Ist der Behemot unterwegs? Im Augenblick hält er sich nur dort auf, "wo alle Tiere des Feldes spielen" (Hiob 40:20). Doch bald wird es "die Meerestiefe zum Sieden bringen"!

Über das vierte Tier, das in der abschließenden Phase die Welt in Schock versetzen wird, erklärt Daniel, dass er in den furchtbaren nächtlichen Visionen erlebt hat, dass "jedes verschieden vom anderen war" (7:3). Keiner sollte deshalb der Auffassung sein, dass die Machthaber, die während eines blutigen Jahrhunderts die Macht in Europa an sich gerissen haben, auf die gleiche Art und Weise vorgehen! Beim vierten und letzten Raubtier wird außerdem betont, dass "es anders war als alle vorherigen Tiere. Der Prophet versucht erst gar nicht, dieses mit irgendeinem anderen existierenden Wesen zu vergleichen (wie er es bei den drei anderen getan hat) Er sagt nur: "Es ist furchtbar und schreckenerregend und außergewöhnlich stark!" (7:7) Keiner sollte also auf den begeisterten Empfang hereinfallen, mit dem das Riesenbiest willkommen geheißen wurde. Auch sollte man sich nicht von seiner Stärke beeindrucken lassen oder an den wirtschaftlichen Vorteil denken, der in dem zur Verfügung stehenden Potential liegen könnte. Bereits der Patriarch Hiob sagt über diese neue Weltmacht: "Wird er einen Bund mit dir schließen, dass du ihn zum Knecht nimmst für ewig?" (40:28) Im Gegenteil! Du wirst seine Bedingungen akzeptieren müssen, sodass du ein Sklave des Systems sein wirst! Die Mächtigen von heute haben keine Ahnung, welche Riesenkräfte sie hier entfesseln. Sie glauben, "dass sie mit ihm wie mit einem Vogel spielen und ihn für ihre Mädchen anbinden können" (40:29). Warnend fügt Hiob hinzu: "Kannst du seine Haut mit Spießen spicken und seinen Kopf mit der Fischharpune?" (40:31). Diese Warnung sollten sich die in Begeisterung geratenen Politiker zu Herzen nehmen. Keine Militärmacht wird imstande sein, dieses Ungeheuer zu zähmen. "Lege nur deine Hand an ihn," sagt Hiob zum Schluss spottend, "Denk an den Kampf! Du wirst es nicht noch einmal tun!" (40:32).

Das Tier mit den eisernen Zähnen, "das alles fraß und zermalmte, und den Rest mit seinen Füßen zertrat" (Daniel 7:7) ist nicht nur "eine verfehlte Strategie", wie der Wortführer des englischen Unterhauses, Lord David Howell in der Herald Tribune vom 5. Mai 2004 die 270 Seiten starke "Konstitution" nannte . Sie ist auch nicht nur die zentralisierende Struktur einer finsteren Hierarchie, sondern in Wirklichkeit ein ganz bestimmtes, vom EU-Ungeheuer geplantes, Programm. Das Tier ist gekommen, um zu zerstören! "Wird er dich lange anflehen oder dir schmeichelnde Worte geben," fragt Hiob in seiner Beschreibung der Endzeitbestie." (40:27) … hältst du mit dem Seil seine Zunge nieder?" (Vers 25)

Während die Festlichkeiten, Vergnügungen und Feuerwerke im vollen Gang sind, sollten die Gläubigen "die ganze Waffenrüstung Gottes" im Hinblick auf die vier Endzeittiere ergreifen. Nicht nur um sich selbst zu schützen sondern (wie der Apostel sich ausdrückt:) "damit ihr an dem Bösen Tag widerstehen könnt" (Epheser 6:13). "Nehmt das Schwert des Geistes," erklärt der Apostel, "das ist Gottes Wort!" (Vers 17)