Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-08-13

Journal: Das Tier
Nr.1

Das Befreiungsmanifest
… das der Gesetzlose nicht überwinden kann!

Wenn wir uns mit den letzten Begebenheiten beschäftigen, die gemäß der Heiligen Schrift stattfinden werden, und dabei besonders das Kommen des schlimmen EU-Despoten und seine kommende Verfolgung der wahren Gläubigen hervorheben, so dürfen wir keinen Augenblick vergessen, welch eine mächtige Waffe wir als Volk Gottes in unserer Hand haben…

Dies geht mit ganz besonderer Klarheit und "zweischneidiger" Durchschlagskraft aus dem Römerbrief hervor, der das Befreiungsmanifest der Reformation ist und verbleibt. Ganz besonders besitzen die Verse 24-26 im dritten Kapitel eine eigentümliche Leuchtkraft: "Sie (die Sünder) werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist!"

Diese verborgene Weisheit, die einem Menschen nur durch Offenbarung geschenkt werden kann, ist in Wirklichkeit ein mächtiges schlagkräftiges Schwert, das Gott dazu benutzen möchte, um der bevorstehenden, gesetzlosen Verfolgung der Heiligen innerhalb der EU ein Ende zu bereiten. Deshalb verzichtet der Apostel nicht darauf zu erklären, dass dieser Glaube an Jesus, - der Gottes reinigende und gerecht machende Gnade über das Leben und die Ewigkeit eines Sünders bringt - abschließend den Erzfeind der Gemeinde zu Fall bringen wird.

Dass gerade die Gläubigen, die die Befreiungsbotschaft der Reformation angenommen haben, letzten Endes die antichristliche EU-Verfolgung erleben werden, geht aus einigen zum Nachdenken anregenden Zeilen des Neuen Testaments hervor.

Der Verfasser des Hebräerbriefes schreibt: "Geduld aber ist euch not, auf dass ihr den Willen Gottes tut und das Verheißene empfanget. Denn "noch eine kleine Weile, so wird kommen, der da kommen soll, und wird's nicht hinziehen. Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben. Wer aber weichen wird, an dem wird meine Seele kein Gefallen haben". Wir aber sind nicht von denen, die da weichen und verdammt werden, sondern von denen, die da glauben und die Seele erretten. (10:36-39).

Das Bemerkenswerte an diesem prophetischen Abschnitt ist, dass im Zusammenhang mit der Warnung vor dem Antichristen und dem Tier, den die Bibel den "Gesetzlosen, den Mensch der Sünde und Sohn des Verderbens" nennt (2.Thess. 2:3), so wird hier gerade der neutestamentliche Satz hervorgehoben, der die Wogen der Reformation im 16. Jahrhundert in Bewegung setzte: "Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben". Es ist gut, sich an dieses Wort zu erinnern, wenn das Götzenbild der EU sich erhebt.

Diese Worte waren es, die in ihrer Schlichtheit das mittelalterliche Werkschristentum der katholischen Kirche besiegte. "So wird kommen, der da kommen soll, und wird's nicht hinziehen" (Hebr. 10:37) ist der schlimme Verfolger der Heiligen, der Antichrist. "Wer ist ein Lügner," erklärt der Apostel Johannes, "wenn nicht, der da leugnet, dass Jesus der Christus sei? Das ist der Widerchrist, der den Vater und den Sohn leugnet." (1:2:22). Ein paar Kapitel weiter sagt er: "ein jeglicher Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Widerchrists …" (4:3). Die EU-Verfassung vermeidet peinlich genau jegliche Form von Bekenntnis, das auf Europas christlichen Glauben hinweisen könnte.

Für den Verfasser des Hebräerbriefes scheint jedoch die starke Waffe, die Europas Gläubige in ihrer Hand halten, das Wesentlichste zu sein. Nämlich den Glauben, durch den sie in den Augen Gottes gerechtfertigt sind, und Gottes Wohlgefallen erlangen können!

Bereits im ersten Kapitel des Briefes an die Römer wird dieses Geheimnis unterstrichen. "Ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht," erklärt der Apostel, "denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht …" Er fährt fort :(und dies ist die höchste Priorität der Botschaft): "Denn darin (also im Evangelium) wird die Gerechtigkeit offenbart, die vor Gott gilt (1:17). Und zum Schluss: "Der Gerechte wird aus Glauben leben!"

Die Scheidelinie wird durch nachfolgende Verse offenbar: "Wir aber sind nicht von denen … sondern von denen," ruft der Verfasser des Hebräerbriefes aus. Von einigen nimmt er Abstand und anderen schließt er sich an. Europas Gläubige stehen nun vor einer solchen Wahl. Der Kreuzweg ist vorgegeben. Die eine Richtung führt "in die Verdammnis" und die andere Richtung zur "Errettung der Seele" (Hebr. 10:39).