Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-12-02

"DAS GESPENST DER 30ER JAHRE"
Nr.12

DER REICHSMINISTER
… der seine Befehle "von oben" empfängt!

Die Macht wird genauer definiert! Es wird "Reichsminister" geben, denen von oberster Stelle Autorität verliehen wird, damit sie in ihrem Bereich uneingeschränkt eingreifen zu können. In der EU wird es auch einen "Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten" geben. Er wird eng mit den regierungsfreundlichen Beamten zusammenarbeiten: den Reichsbischöfen und -kardinälen, die bei bestimmten Anlässen Reichssynoden abhalten werden. Die Gläubigen der 30er Jahre senden den Christen des zukünftigen Europas folgende Warnung: "Die "Reichskirchenregierung" hat mit Hinweis auf den Führer und mittels politischer Gewalt rücksichtslos die Gemeinde zerstört! (Botschaft der Bekenntnissynode der Evangelischen Kirche, die am 20. Oktober 1934 in Berlin Dahlem unter Stück 2, Punkt 1 veröffentlicht wurde (keine wortgetreue Wiedergabe, aus dem Dänischen übersetzt)). In diesem letzten Abschnitt der Serie "Das Gespenst der 30er Jahre" bemühe ich mich, die Warnung der unter dem damaligen Terrorregime in Deutschland lebenden tapferen Zeugen Jesu weiterzugeben. Diejenigen, die schon jetzt diese dem neuen Europa drohende Gefahr erkennen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden. (Es werden Übersetzer dieser Tagesjournale in andere europäische Sprachen gesucht.)

"Ich ermächtige hiermit den Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten, eine Generalsynode vorzubereiten". Mit diesem kurzen Satz, der am 15. Februar 1937 in Berchtesgaden vom Führer eigenhändig unterschrieben wurde, war das Schicksal der evangelischen Kirche der 30er Jahre besiegelt. Durch einen Federstrich über den Titeln: "Führer und Reichskanzler" wurden die Christen ihrem Geschick überlassen. Von da an erwartete sie das Todeslager und eine schonungslose Verfolgung. Mit beißender Ironie fügte der Führer in seinem Schreiben hinzu: "Da keine Möglichkeit besteht, die kirchlichen Gruppen zu vereinen, soll das Kirchenvolk nun selbst - in aller Freiheit - für eine neue Verfassung und eine neue Ordnung sorgen…(keine wortgetreue Wiedergabe).

Ähnliche Töne sind im Europa von heute zu hören! Ein neuer Verfassungsvorschlag liegt auf dem Tisch. Das Volk, - auch das Kirchenvolk - soll nun in aller Freiheit bestimmen dürfen! Sie dürfen sich selbst einer neuen Weltordnung anschließen, doch ein neuer "Reichsminister für kirchliche Angelegenheiten" erwartet sie bereits. Es werden neue Bevollmächtigungen ausgestellt, um neue ökumenische Generalsynoden einzuberufen. Neue kalte Februartage mit zynischen Unterschriften stehen vor der Tür. Neue vornehme Titel werden verliehen und neue Mitläufer, die in aller Freiheit zerschmetternde Schläge auf die wahren Gläubigen in Europa niederprasseln lassen können.

All dies geschah am 19.-20. Oktober 1934 in Berlin-Dahlem, als die Leiter der evangelischen Kirche in einer Botschaft an die Gemeinden klar Abstand nahmen vom totalitären System, das einige Jahre später das Volk in den Abgrund stieß…

Die unter dieser Schreckensherrschaft lebenden geistlichen Leiter schrieben an das "Tier": Die absolute Herrschaft eines Reichsbischofs und seiner Reichsnotare hat ein für die evangelische Kirche unzumutbares Papsttum mit sich gebracht". Unbeirrt fahren sie fort: "Getrieben von einer falschen, unbiblischen Offenbarung beabsichtigt das Kirchenregiment, den Gehorsam gegenüber der Schrift und dem Bekenntnis zu bestrafen. Als Begründung wird "Disziplinmangel" angegeben. Man hat das weltliche Führerprinzip eingeführt…"

Länger ist der Führer beim Lesen dieser Schrift kaum gekommen. In Berchtesgaden hat man ein lautes Brüllen vernommen. Die Entscheidung über das Schicksal dieser Kirchenleiter war gefallen. Kurze Zeit wurden sie aus ihren Familien und Gemeinden herausgerissen. Einige kehrten niemals zurück!

Die höhnische Ablehnung der EU-Elite gegenüber den europäischen Kirchenleitern, als diese die fehlende Gottesfurcht in der vorliegenden EU-Verfassung anprangerten, lässt nichts Gutes ahnen! Wenn diese Männer und Frauen soviel Macht haben, wie ihnen Achtung entgegengebracht wird, dann können wir uns auf die damals herrschenden Zustände gefasst machen! Sie können jetzt schon erahnt werden.

In der Einleitung zu dieser Serie wies ich auf die "Eilboten" hin, die auf Geheiß des Königs unterwegs waren, um diese Botschaft zu verbreiten. Ich glaube nicht, dass dies meine eigene Idee ist! Es ist das GEBOT DES KÖNIGS…