Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-30

"DAS GESPENST DER 30ER JAHRE"
Nr.10

DAS AUGE DES FÜHRERS
… das die Christen nicht einen Augenblick außer Acht lässt!

Die Überwachung der Telekommunikationsdaten im Neuen Reich bezeugt den Aufbau eines tausendjährigen Systems! Früher konnte das wachsame EU-Auge 32 "besondere Gesetzesübertretungen" verfolgen, heute kann es jeder Art von Verbrechen nachjagen! Die britische Organisation "Statewatch" erklärt, dass "die Tatsache, dass jede Form von Übertretung nun überwacht werden soll, zeigt, mit welchem Zynismus die EU-Regierung das Klima nach dem "11.September" und dem "11.März" ausnutzt…

Der Aufbau des neuen Europas sollte alle Gläubigen dazu veranlassen, die Warnungen ihrer Glaubensgenossen aus den 30er Jahren ernst zu nehmen! Insbesondere sollten die Bekenntnisschriften, die den Mut der Gläubigen gegenüber dem aufkommenden Schreckensregime bezeugen, aufmerksam gelesen werden. Das politische Auge wachte damals darüber, dass bloß kein anderes Reich versuchen sollte, gegen die Bestimmungen des Dritten Reichs anzugehen! Unter den Verbrechen, denen das Führerauge mit der größten Aufmerksamkeit folgte, war der offene Widerstand der evangelischen Christen gegen das System. Heute folgt das EU-Auge mit der gleichen Intensität diejenigen, die sich gegen die Gottesverleugnung der EU-Verfassung zur Wehr setzen. Es wird sehr wohl zur Kenntnis genommen, wer heute über "ein anderes, ewiges Reich" spricht und nicht über das "EU-Reich", und wer das Monument "der Hure, die auf dem Tier reitet" (Off. 17:3) vor dem EU-Palast antichristlich nennt!

Da ich abschließend in dieser Journalserie, die sich mit dem "unbequemen" Vergleich zwischen dem Europa der 30er Jahre und dem neuen Europa beschäftigt, bis zum mutigen Widerstand der Christen gekommen bin, zitiere ich weiter aus der Bekenntnisschrift der evangelischen Kirche vom 5. März 1935:

Unter Punkt 2 lautet der herausfordernde Text wie folgt: "Die neue Religion (= die Weltanschauung der politischen Macht) fordert, dass der Glaube an "das ewige Deutschland" an die Stelle des Glaubens an das ewige Reich gesetzt werden soll, das durch unseren Herrn und Erretter Jesus Christus errichtet wird".

Alleine die Tatsache, dass im Deutschland der 30er Jahre ein Volk lebte, das an ein anderes Reich glaubte als das des Dritten Reiches, reichte aus, um Verhaftungen vorzunehmen und Transporte zu den Konzentrationslagern zu organisieren. Das antichristliche Reich duldet keine beigeordnete Macht an seiner Seite oder einen anderen Glauben! Deshalb wurde im Jahre 1937 jegliche Form von Kollektesammlung in den Kirchen verboten. Theologische Lehranstalten wurden geschlossen. Weitere Verhaftungen von Pfarrern und kirchlichen Juristen folgten. Sie wurden mit harter Hand durchgeführt. Der Grund war immer der gleiche: Ungehorsam gegenüber dem Gesetz und der staatlichen Ordnung".

Wenn die neue EU-Verfassung in ihrer Einleitung den Glauben an das europäische Reich anpreist und gleichzeitig jeglichen Versuch, die christlichen Werte und die Auffassung von einem anderen ewigen Reich zu nennen, im Keim erstickt, dann steckt ohne Zweifel der gleiche Geist dahinter. Von daher wird es zu einer neuen Verfolgung kommen…

"Da gibt es ein Volk, verstreut und abgesondert unter den Völkern in allen Provinzen deines Königreiches", sagte der gottfeindliche Premierminister seiner Majestät in dem biblischen Bericht über Königin Ester. "Deshalb" fährt er übelsinnig fort, "ist es dem König nicht angemessen, sie gewähren zu lassen!" (Ester 3:8). Mit diesen Worten wurde der größte Volksmord in der damaligen Zeit geplant!

"Die neue Religion" behaupten die Christen der 30er Jahre, soll den Glauben an das ewige Reich ersetzen (bzw. an seine Stelle treten). Der Ausdruck "anstelle von" bezeichnet einen bedeutungsvollen Aspekt beim Begriff "Antichrist". Es dreht sich nämlich nicht nur um einen teuflischen Geist, der gegen den Messias ist, sondern es schließt die betrügerische Initiative "den Platz Christi einnehmen zu wollen" mit ein. Es ist eine böse Macht, die darum kämpft, "an die Stelle" der eigentlichen, göttlichen Bestimmung zu treten. Die Warnung der Christen aus den 30ern weist auf diesen Umstand hin: Wenn jemand den Namen Christi weglassen will, um "stattdessen" etwas anderes an seinen Platz zu setzen, dann ist das antichristlich, sagen sie. Dieses Bekenntnis kam sie teuer zu stehen! Wie tragisch wäre es, wenn dieser vor 70 Jahren erklungene Notruf der Christen heute ungehört verhallen würde, weil er von anderen Stimmen übertönt wird! Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass alle diejenigen, die diese Gefahr erkennen, sich bei: www.YES-to-GOD.com melden. (Es werden Übersetzer für diese Tagesjournale in andere europäische Sprachen gesucht.)