Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-29

"DAS GESPENST DER 30ER JAHRE"
Nr.9

EINE TÖDLICHE GEFAHR
… die warnende Stimme aus der Vergangenheit!

Nachdem die evangelische Kirche in Deutschland sich am 5. März 1935 in einem mutigen Schreiben offen gegen das antichristliche Regime zur Wehr setzte, wurden 700 Pfarrer verhaftet! Es ist in Zeiten wie diesen, dass sich die wahre Gemeinde erhebt. Deshalb möchte ich hier kurz das Berlin Dahlem Schreiben durchgehen, das an alle evangelischen Gemeinden gesandt wurde:

"Wir sehen, dass unser Volk von einer tödlichen Gefahr bedroht wird", beginnt der Hirtenbrief der Bekenntnissynode. Danach wurden die Worte ausgesprochen, die den Führerstab in Berlin rot sehen ließen: " Die Gefahr besteht in einer neuen Religion!"

Heute müssen die gleichen Worte über die vorgelegte EU-Verfassung verwandt werden! Obwohl sie als ein politisches Manifest dargestellt wird, so weist ihre Präambel deutlich kultische Merkmale auf. Darüber hinaus zeugt die Tatsache, dass die Verfassung jeden Hinweis auf den christlichen Glauben oder auf Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde ausschließt, ganz klar davon, dass hier die Rede von einem Götzen ist, der keinen anderen Gott an seiner Seite duldet…

Die Bekenntnisschrift aus dem antichristlichen Deutschland der 30er Jahre geht weiter: "Die Kirche muss auf Geheiß ihres Herrn darüber wachen, dass Christus in unserem Volk die Ehre gegeben wird, und dass ER als der Richter der ganzen Welt erhöht wird.

Das gleiche Bekenntnis muss heute gegenüber den "Schöpfern" des neuen Verfassungstextes in Brüssel abgelegt werden. Die Gläubigen Europas klagen nicht in einem Augenblick des Beleidigtseins oder einer vorzeitigen Rebellion darüber, dass die vorliegende EU-Verfassung Christus nicht die Ehre gibt! Nein, es ist ein Befehl, den das Haupt der Gemeinde ausgestellt hat! Er hat seinen Dienern befohlen darüber zu wachen, dass dies geschieht (d.h. dass Christus die Ehre gegeben wird) und falls nicht, sollen sie Einspruch erheben…

"Die Kirche weiß", heißt es weiter in dem Mahnschreiben an die Führerelite in Berlin, "dass von ihr Rechenschaft gefordert wird, wenn das Volk sich von Christus abwendet, ohne gewarnt worden zu sein".

Genau deshalb werden diese Tagesjournale veröffentlicht. Vor dem gleichen Hintergrund werden Christen in Europa dazu aufgefordert, überall diese Journale zu verteilen. Europa steht heute in der gleichen "tödlichen Gefahr". Warnende Stimmen müssen sich nun erheben! Die Zeit ist gekommen, in der eine neue Bekenntnisbewegung ins Leben gerufen werden muss. Die Tage des Schweigens sind vorbei; Christen werden nun dazu aufgerufen, aufzustehen und mit dem gleichen Mut ein Bekenntnisschreiben zu verfassen.

"Das erste Gebot lautet folgendermaßen", heißt es weiter in dem Schreiben der evangelischen Synode: "Ich bin der Herr dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!" - "Diesem ersten Gebot," erklärt das offene Schreiben, "können wir nur durch den Glauben an Jesus Christus, unserem gekreuzigten und auferstandenem Herrn nachkommen. Die neue Religion lehnt dieses erste Gebot ab".

Nach diesem Brief wurde es ernst mit der Verfolgung der Gläubigen in Deutschland. Die Raserei des Führers und seiner Männer kannte keine Grenzen. Die gleiche Reaktion kann erwartet werden, wenn heute behauptet wird, dass die vorgelegte EU-Verfassung durch ihre Gottesverleugnende Haltung in gleicher Weise das erste der zehn Gebote ablehnt!

Diejenigen, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.