Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-28

"DAS GESPENST DER 30ER JAHRE"
Nr.8

ENTWEDER - ODER!
… mit Hinblick auf die EU-Verfassung gibt es keinen Mittelweg!

Aus dem Lesebuch einer Volksschule aus den 30er Jahren zitiere ich einen Abschnitt, den die Kinder als Diktat schreiben mussten:

"So wie Jesus Menschen aus der Hölle befreit hat, hat Hitler das deutsche Volk vor dem Verderben gerettet! Jesus und Hitler wurden beide verfolgt, doch während Jesus am Kreuz starb, wurde Hitler zum Kanzler erhoben! Die Jünger Jesu ließen ihren Meister im Stich, für den Führer aber fielen 16 Kameraden. Jesus baute für den Himmel. Hitler baut auf deutschem Grund und Boden…" (keine wortgetreue Wiedergabe)

Noch ist es nicht soweit, dass die Schulen in Europa die EU in gleicher Weise verherrlichen. Doch hat Giscard D'Estaing, der Präsident des Europakonvents und treibende Kraft hinter der gottlosen Präambel zur EU-Verfassung, vorgeschlagen, dass ein solcher Text in den Schulen auswendig gelernt werden sollte. Mit ihrem eigenen Banner, ihrer eigenen "Nationalhymne" und ihrem eigenen "Feiertag" erscheint die EU einem ähnlichen Kult zu frönen. Mit ihrem eigenen religiösen Monument, (der Hure, die auf dem Tier sitzt (Off. 17:3)) und ihren eigenen heidnisch-religiösen Motiven auf ihrer Münze sieht man bereits von fern die kommende Anbetung und Verherrlichung.

Nach der Machtübernahme in Deutschland gebrauchte der Führer einschmeichelnde Worte in Bezug auf die Kirche: "Die Regierung sieht in den zwei christlichen Konfessionen die wichtigsten Faktoren zur Bewahrung des deutschen Volkes. Die christliche Kirche ist das unerschütterliche Fundament für das sittliche und moralische Leben in unserem Volk" fuhr er fort. Doch hinter den Kulissen und in privaten Gesprächen fielen andere Worte: "Die Kirche hat keine Zukunft" äußerte er (Zitat aus "Gespräche mit Hitler) "Das Christentum muss mit Stumpf und Stiel ausgerottet werden d.h. mit der Wurzel. Er fuhr fort: "Es ist für das deutsche Volk von entscheidender Bedeutung, ob es sich an den jüdischen Christenglauben und seine schwache Mitleidsmoral klammert, oder ob es am Heldenglauben, an Gott in der Natur, an Gott im Volk, an Gott und seinem eigenen Schicksal und an Gott im Blut festhält…" Zum Schluss seiner Rede sagte er: "Entweder ist man Christ, oder man ist Deutscher! Beides gleichzeitig ist nicht möglich…"

Der gleiche Geist hausiert in der vorliegenden EU-Verfassung! Im Text kann nämlich nicht im selben Atemzug von der politischen Zukunft und von den christlichen Werten gesprochen werden. Man muss sich zwischen dem Gott Israels und dem Gott der Kultur, der Geschichte, der Völker oder dem Gott des Schicksals entscheiden. Beides ist nicht möglich! Man kann nämlich nicht - nach dem Verfassungsvorschlag zu urteilen - Christ sein und gleichzeitig Vorkämpfer der EU! Aus diesem Grund muss der Name Gottes aus dem neuen EU-Grundgesetz genommen und darüber hinaus müssen die christlich-jüdischen Werte entfernt werden!

Jesus sprach die gleiche Sprache: "Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich" (Matth. 12:30). Er fährt fort: "Und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut!" Die Sache ist deshalb sehr einfach. Die vorgeschlagene EU-Konstitution ist nicht mit Christus und daher gegen IHN. Das heißt, sie ist antichristlich! An anderer Stelle sagt Jesus: "Wer nicht gegen uns ist, ist für uns. Er spricht hier nicht nur von sich selbst sondern von seinen Nachfolgern. Da aus der Gottesverleugnung in der vorliegenden EU-Verfassung deutlich hervorgeht, dass der Text nicht für die Gläubigen ist, so ist er gegen sie! Das neue europäische Grundgesetz ist gegen die Christen - und wie die Kirche im Deutschland der 30er Jahre zu fühlen bekommen hat, was dies bedeutet, so werden auch die Christen Europas die gleichen bitteren Erfahrungen machen…

Dies ist Grund genug, zusammenzustehen und sich zu versammeln. Die Worte: "wer mit mir sammelt" haben eine neue Aktualität! Der gemeinsame Widerstandsdruck erzeugt eine neue Einheit! Gottes Volk, das vor dem gleichen Feind steht, wird sich zusammenfinden. Diejenigen, die in dieser Angelegenheit einen Weg des Kompromisses suchen, werden "mit dem Schafen verstreut". Als Herausforderung wurde sozusagen "der schwarze Handschuh geworfen". Die EU-Verfassung will nichts mit Gott zu tun haben, deshalb will Gottes Volk nichts mit der EU-Verfassung zu tun haben! Das neue Grundgesetz ist gegen die Gläubigen, deshalb sind die Gläubigen gegen das neue EU-Grundgesetz!

Diejenigen, die in dieser Sache den Herrn wählen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.