Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-24

"DAS GESPENST DER 30ER JAHRE"
Nr.4

DAS FLAMMENTOR
… Zeuge eines bevorstehendes Brandes in Europa!

"Wir sind durch ein Flammentor ins dritte Jahrtausend getreten" äußerte sich Kofi Annan bei der Nobelpreisverleihung kurz nach dem 11. September 2001. Heute greifen die Flammen aus diesem Feuertor um sich, sodass kein Zweifel daran besteht, dass ein gewaltiger Brand bevorsteht! Die wenigsten sehen einen Zusammenhang zwischen dem Feuer, das im Deutschland der 30er Jahre brannte, - einem Steppenbrand, der Europa in den Ruin führte -, und so den dunklen Rauchsäulen, die warnend über dem neuen Europa emporsteigen.

Diejenigen, die sich darauf eingestellt haben, dem Vordringen des fremden Feuers passiv zuzusehen, werden eines Tages an ihrer eigenen Brandstätte stehen, während diejenigen, die es wagen, durch die Feuerzungen des Flammentores zu gehen, imstande sein werden, die zerstörerischen Kräfte zurückzuhalten. "Jetzt wisst ihr, was zurückhält" sagt der Apostel (2. Thess. 2:6) und fährt fort: "Denn schon ist das Geheimnis der Gesetzlosigkeit wirksam, nur offenbart es sich nicht, bis der, welcher jetzt aufhält, aus dem Weg ist…" (Vers 7).

Die vorliegende gottlose EU-Verfassung muss "aufgehalten" werden. Ein gemeinsamer europäischer Widerstand von Seiten der Gläubigen ist zwingend erforderlich.

Dass die neue EU-Verfassung und ihr fester Entschluss, jegliche Form von christlichem Bekenntnis zu unterbinden, nicht mit der Lebensanschauung der christlichen Gemeinde in Europa zu vereinen ist, scheint jedem klar zu sein! Die Gläubigen sehen, dass sich hinter dieser Gottesverleugnung finstere Gestalten verbergen; ja, sie vernehmen, dass die gleichen Alptraumritter, die in den 30er Jahren in ganz Europa unterwegs sind, wieder ihr Unwesen treiben. Sie empfinden die bösen Blicke hinter den geschlossenen Visieren; sie merken das Sausen einer nicht fernen Vergangenheit, dessen Todeswimpeln wieder auf den Reiterlanzen flattern…

Wie damals waren es nur die Leute, die die Bosheit und die totalitäre Machtgier des neuen Systems erkannten, und die, die anhand der christlichen Botschaft genügend Klarsicht besaßen, um zu sehen, wohin diese neue politische Bewegung führte. Der Rest begriff nur wenig oder nichts! So wie dies auch heute der Fall ist, ließen sie sich vom Zeitgeist "führen", so wie der Apostel es beschreibt: "Ihr wisst, dass ihr, als ihr zu den Heiden gehörtet, zu den stummen Götzenbildern hingezogen, ja, fortgerissen wurdet… (1. Kor. 12:2).

Dieser Ausdruck "hingezogen, ja, fortgerissen zu werden" beschreibt das Widerstandslose. Es zeigt die passive Haltung: Man schwimmt eben mit dem Strom… Man verhält sich neutral…

Der Apostel macht jedoch klar, dass diese willenlose Haltung, die sich von jeglicher Form von Verführung beeinflussen lässt (auch, wenn diese politisch motiviert ist) sich unter lebendigen, wiedergeborenen Christen nicht geziemt. "Ihr wisst, als ihr zu den Heiden gehörtet", sagt Paulus. Das heißt: damals, als ich noch ohne den Geist Gottes lebtet, und ohne die erlösende Botschaft Jesu Christi angenommen zu haben… damals wurdet ihr durch den Zeitgeist hin und her getrieben und wurdet als Blinde und Taube zu den genauso blinden, tauben und stummen Götzen hingezogen. Jetzt dagegen da ihr "die geistlichen Gaben" empfangen habt (Vers 1), seid ihr so voller Dynamik, dass ihr euch zum Widerstand gegen die antichristlichen Kräfte erheben könnt, um diese zu zerstören (damit sie euch nicht zerstören…)

Der neutestamentliche Abschnitt, der auf diese geheimnisvolle, geistliche Widerstandskraft hinweist, beginnt mit den Worten: "Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid…" (1. Kor. 12:1). "Die geistlichen Gaben" sind die Waffe, deren sich der auferstandene Herr in dieser Stunde der Not und Verwirrung bedienen will. Unter den Gläubigen in Europa wird eine solche geistliche Erweckung stattfinden, die mit dem Aufwachen und Wiederaufleben "der geistlichen Gaben" einhergeht, dass daraus eine Widerstandsbewegung entsteht. Das "Tier" wird einer solchen Entschlusskraft und Glaubensüberzeugnung gegenüberstehen, wie es dies nicht erwartet hat! Wie in den finsteren 30er Jahren Männer und Frauen aufstanden und sich nicht von Drohungen und Verfolgungen, Gewalt und Mord einschüchtern ließen, so wird im heutigen Europa ein Volk aufstehen, das den gleichen Widerstand an den Tag legt! Diejenigen, die erkennen, dass sie zu diesem Volk des Glaubens, der Hoffnung und des Widerstands gehören, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.

(Es werden Übersetzer dieser Tagesjournale in alle europäischen Sprachen gesucht).