Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-10-15

TAGESJOURNAL
Thema: Darwin
Nr.2

STAATSMACHT
… die zum Untergang führt!

Die Depression vieler Menschen läuft auf eines hinaus: "Das Ganze ist ja sinnlos!" Die Deprimierten wissen selbst nicht, wo ihre Gefühle der Leere und der Zufall und die Bedeutungslosigkeit aller Dinge herkommen. Nur die wenigsten ahnen, dass die Ursache dieses stummen Rufs nach "dem Sinn des Lebens" in der Lehre Darwins zu suchen ist, die besagt, dass der ganze Weltverlauf ein Produkt des Zufalls sei. Es gibt keinen Schöpfer, kein Programm und keine Regelmäßigkeit! Alles ist absurd, spontan und zufällig! Es gibt keine höheren Beweggründe, keinen Willen hinter der Entstehung des Lebens und deshalb auch kein Ziel und keine Zukunft…

Dem französischen Verfasser Albert Camus wurde für die Erklärung dieser Lebensanschauung der Nobelpreis verliehen! Deshalb sind die verschiedenen europäischen Ministerien für Bildung und Wissenschaft eifrig darum bemüht, sich nach diesem Vorbild auszurichten. Man geht hart gegen die Schulen und Unterrichtsanstalten vor, die sich den Gedanken Darwins widersetzen. Weil die Existenz der ganzen Erde durch Zufall und ohne vernunftmäßige Zusammenhänge entstanden ist, hält man weiter daran fest, dass alles besser werden wird, und dass die Menschheit - ohne ein bestimmtes Ziel zu haben - zu einem immer höheren Niveau weitergeführt wird. Nur das menschliche Herz protestiert; Finsternis und Depression greifen um sich.

Ohne Zweifel ist es dieser darwinistische Humanismus, der dem Namen Gottes und dem Schöpfer keinen Platz im Text der EU-Verfassung einräumen will. Aus diesem Grund werden die Gläubigen Europas zu erneuter Wachsamkeit aufgerufen. Sie werden gebeten, sich bei www.YES-to-GOD.com zu melden. (Es werden weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht).

Hier weitere Erläuterungen:

Ein Vortrag von Werner von Siemens (1816-1892), den er im Jahre 1886 auf der 59. Versammlung der Naturforscher und Ärzte in Berlin hielt, hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Ganz besonders aufgrund der Tatsache, dass Charles Darwins Buch über "die Entstehung der Arten" 27 Jahre zuvor veröffentlicht worden war und in all diesen Jahre seinen Einfluss geltend machen konnte. Ich zitiere:

"…und so, meine Herren, wollen wir uns nicht in unserem festen Glauben beirren lassen, dass unsere Forschungsergebnisse und Erfindungen die Menschheit auf eine immer höhere kulturelle Stufe bringen wird; sie veredeln den Menschen und öffnen den Weg für neue ideelle Bestrebungen. Ein anbrechendes, naturwissenschaftliches Zeitalter wird Not und Schmerzen vermindern und den Lebensgenuss erhöhen. Obwohl wir nicht immer den Weg dahin erkennen, so wissen wir doch, dass er uns bessere Lebensumstände beschert, einen immer höheren Standard in unserer Existenz!"

Die Rede gleicht in vielerlei Hinsicht der Einleitung zur EU-Charter, in der von der "Notwendigkeit" die Rede ist, "die gesellschaftliche Entwicklung, den sozialen Fortschritt, die wissenschaftliche und technologische Entwicklung zu schützen" (Präambel Abschnitt 4). Das nach dem Berlin Vortrag folgende 20. Jahrhundert hat jedoch gezeigt, dass Not und Schmerz nicht vermindert wurden (ganz im Gegenteil), auch hat keine "Veredelung" der Menschheit stattgefunden. Erfindungen und Forschungen sind nicht zum Wohle der Menschheit angewandt worden; Ruinen und Zerstörung waren die Folge, und nicht ein höherer Lebensstandard…

Im Brief an die Römer erklärt der Apostel den genaueren Zusammenhang: "Weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden und haben die Herrlichkeit des unverweslichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom verweslichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren" (1:21-23).

Die rückläufige Linie ist hier deutlich aufgezeichnet und widerspricht zum Schluss (Wort für Wort) Darwins Theorie.

Die darwinistische Weltanschauung kommt in einer ideologischen Schrift, die von der NSDAP in den 30er Jahren verteilt wurde, ganz besonders deutlich zum Ausdruck. Hierin heißt es: "Das gewöhnlichste und unerbittlichste Lebensgesetz ist der Kampf ums Überleben, der gegenseitige Streit der Arten und Rassen um die Schaffung eines Lebensraums. Die gefährlichste dieser Arten sind die Parasiten; durch intelligente und heuchlerische Methoden sowie geschäftsmäßige Schlauheit versuchen sie, sich in den Volksleib einzuschleichen. Die bekannteste und gefährlichste dieser Arten ist das Judentum!"

In der verteilten Schrift ist auch von der "Kriegsrasse" die Rede. Sie stammt von den Jägern ab, davor bestand sie aus Hirten und Bauern, die bereit waren, zum Schwert zu greifen, sollten niedriger gestellte Arten den Versuch unternehmen, ihren Lebensraum einzuschränken. "Nur diese Rasse schafft Kultur- und Staatsmacht"…

Ist es eine solche "Staatsmacht", die auf den darwinschen Theorien über den Überlebenskampf der Arten baut, die durch die vorgelegte EU-Verfassung das Szepter ergreifen will? Also Leute, die "obwohl sie Gott kennen, IHN weder ehren noch IHM als Gott danken". Sie streichen Seinen Namen aus der "Liste" und verleugnen die Existenz des Schöpfers. "Ihr unverständiges Herz ist verfinstert" (Römer 1:21).