Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-06-07

Babylon Journal Nr. 11

DIE GRÖßTE LÄSTERUNG
… Endziel der neuen EU-Verfassung

Es liegt mir sehr am Herzen, darauf aufmerksam zu machen, dass wir in diesen Journalen nicht mit alten, vergilbten Schriften zu tun haben, und dass nämlich die Visionen des Propheten Daniels nicht einer vergangenen und für uns gleichgültigen Vergangenheit angehören, sondern für unsere Zeit bestimmt ist. Deshalb bemühe ich mich anhand von Daniels prophetischen Schriften den Gläubigen nahezulegen, dass sie bei der Verabschiedung einer neuen europäischen Konstitution der Gründung eines Systems gegenüberstehen, das mit Sicherheit den Antichristen auf der Bildfläche erscheinen lässt!

Babylon erhebt sich aufs Neue aus dem Staub, und Europa ist bereit, sich nach einem neuen Szepter auszustrecken! Die vom Propheten Daniel genannte "festgesetzt Zeit des Endes" (8:19) enthält Punkt für Punkt die Entwicklung Europas und der westlichen Welt, eine Sammlung von Staaten, die abschließend auf Umwegen Jerusalem erreicht, um die größten Lästerungen aller Zeiten zu begehen. Alle Christen sollten deshalb eine gemeinsame Haltung gegenüber der kommenden EU-Verfassung einnehmen.

Damit wir nicht einigen falschen und unzuverlässigen Auslegungen der Vision Daniels im Hinblick auf die Wiederherstellung Babylons (nach der Zerstörung durch die USA) anheimfallen, und um nicht auf historische Spitzfindigkeiten über den kommenden Angriff auf das wiedererrichtete Irak hereinzufallen, ja, um nicht auf wackeligem Grund zu stehen im Hinblick auf den sich unter den Christen bildenden Widerstand gegen das Auftreten eines Mannes, der die größte Schandtat der Weltgeschichte verüben wird, so müssen wir die Erläuterungen des Engels Gabriel aus dem vorliegenden Text anhören. Vor über 2500 Jahren war am Fluss Ulaj eine Stimme zu hören, die sagte: "Gabriel, lege diesem das Gesicht aus!" (8:16).

Der Engel sagt als erstes: "Denn das Gesicht gilt für die Zeit des Endes" (Vers 17). Damit können wir in aller Seelenruhe die vielen hundert Auslegungen zur Seite legen, die uns weis machen wollen, dass dies alles 300 Jahre v. Chr. mit Alexander dem Großen endgültig in Erfüllung gegangen ist! Denjenigen, die behaupten, dass sich die "Endzeit" über die letzten 2000 Jahre erstreckt, müssen wir die Worte Gabriels in Erinnerung rufen: "Ich will dir kundtun, wie es gehen wird zur letzten Zeit des Zorns, denn auf diese Zeit des Endes geht das Gesicht (8:19).

Den Hartnäckigen, die diese bedeutungsvolle Zukunftsvision absolut der Vergangenheit zurechnen wollen (um damit der Herausforderung die Schärfe zu nehmen) müssen wir die diesbezüglich dritte Aussage des Engels weitergeben: "Denn es ist noch eine lange Zeit bis dahin" (8:26).

Es führt also kein Weg daran vorbei. Diese Visionen wurden der Gemeinde und Israel nicht gegeben, damit sich einige Gelehrte über Jahreszahlen streiten. Sie sind gegeben, damit - wenn das versiegelte Buch geöffnet wird - die Gläubigen überall ihre Kraft und die ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um die satanische Entwicklung, die in Europa im Gang ist, "aufzuhalten" (2. Thessaloniker 2:7).

Die Verfassung des europäischen Kontinents, die verabschiedet werden soll, ist nicht nur gottesfeindlich und Israel und den wahren Gläubigen gegenüber feindlich gesinnt; sie ist nicht nur inhaltlich eine Bedrohung und Vorläufer eines Überwachungssystems im Hinblick auf die Verfolgung der wahren Gemeinde Jesu; sie ist nicht nur ein Feind Jerusalems! Die Verfassung ist Grundlage für das Großeuropa, das Daniel "den zotteligen Bock" nennt. Er hat ein großes Horn zwischen seinen Augen; diese Person wird bald auf die Weltbühne treten. Wer ist er, und was tut er?