Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-05-31

Babylon Journal Nr. 4

BABYLONS ZUKUNFT
... kein Gefasel eines Verrückten!

Es herrscht allgemeine Verwirrung unter den Gläubigen - und vollkommende Unkenntnis unter den führenden Männern der verschiedenen Nationen im Hinblick auf Iraks Zukunft.

Aus den prophetischen Schriften geht jedoch hervor, dass das alte Babylon eine neue Blütezeit erleben wird, in der es großen Einfluss auf die Welt ausübt. Sein Fortschritt wird von seiner Einstellung Jerusalem gegenüber abhängen (so wie das auch mit allen übrigen Ländern der Erde der Fall sein wird). Am Ende wird Babylon jedoch von einem einfallenden Heer zu Fall gebracht (Jeremias 5:5) und so total zerstört, dass es menschenleer sein wird (50:39).

Diese Ereignisse werden zeitgleich mit einer Erweckung in Israel stattfinden. Darauf möchte ich im nächsten Journal näher eingehen.

Mit den letzten Begebenheiten am Euphrat und Tigris und den Städten Bagdad und Babylon wächst das Verständnis dafür, dass sich diese alten prophetischen Gebiete zu einem neuen Weltzentrum entwickeln. Diejenigen, die vor Jahren behaupteten, dass Babylon wieder zu neuer Macht und Herrlichkeit auferstehen und Einfluss auf die Völker der Erde ausüben könne, wurden für verrückt erklärt. Dies hat sich geändert. Das heutige Irak zählt mit zum bedeutungsvollsten und ereignisreichsten Gebiet im Nahen Osten. Man spricht nun darüber, in welcher Weise sich die Voraussagen der Propheten mit Hinblick auf Babylon erfüllen werden.

Es ist entscheidend für unser Verständnis der kommenden Ereignisse, dass wir die zwei wichtigen abschließenden Kapitel in Jeremiah Buch (50-51) als Zukunftsvision betrachten. Diese hat sich noch nicht erfüllt. Einige meinen, dass sich die Worte Jeremiahs über die Eroberung Babylons durch die US-Invasion im letzten Jahr erfüllt haben. Die Voraussage, dass das Land danach "nicht mehr bewohnt und ganz und gar verödet bleiben wird" hat sich noch nicht erfüllt. Zwar kann man davon ausgehen, dass der Irak einer erste Wehe im Hinblick auf diese furchtbare Voraussage ausgesetzt war, doch liegt das Ende Babylons immer noch in der Zukunft. Dies zu erkennen ist für alle Christen, Staatsmänner und Politiker weltweit von großer Wichtigkeit. Deshalb gebietet Gott, dass gerade dies verkündigt wird, denn die einleitenden Worte des Propheten in Bezug auf den totalen Untergang Babylons, sind folgende: "Verkündigt es unter den Nationen und lasst es hören und richtet ein Feldzeichen auf ... Denn gegen es ist eine Nation heraufgezogen von Norden her: die wird sein Land zur Wüste machen, dass kein Bewohner mehr darin sein wird. Sowohl Menschen als Vieh sind entflohen, weggezogen."(50:3-5)

Dies ist Babylons traurige Zukunftsaussicht, doch zuvor muss es sich aus der Asche erheben, in der es sich nun befindet ..