Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-10-12

TAGESJOURNALE
Thema: Alternative
Nr.5

DAS GESETZMÄSSIGE RECHT
… das die Auserwählten nun einfordern sollen!

Jeden Tag wandere ich durch den Teil der Wüste, den ich im Glauben als "mein Eigen" erkläre. Ich wähle dazu den Sonnenuntergang; immer wieder sehe ich, wie die Sonne hinter einigen Bergzipfeln im Westen verschwindet. Hinter diesem rubinroten Teppich liegen noch endlosen Weiten von Wüste, die sich bis nach Zion erstrecken. Langsam gehe ich zwischen den steinernen Sandhügeln weiter und denke dabei an das Wort, das der Herr an Abraham richtet: "Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig" (1. Mose 13:15) "Mache dich auf, und durchwandere das Land seiner Länge nach und seiner Breite nach! Denn dir will ich es geben!" (Vers 17)

Lange Zeit weigerte ich mich, in dieser steinigen Wüste "auf Wanderschaft" zu gehen. Doch dann bekam ich Schmerzen in den Füßen, sodass ich kaum noch laufen konnte. Der mich untersuchende Arzt sagte: Es gibt nur ein Mittel: "Sie müssen jeden Tag eine lange Strecke laufen!"

So konnte ich nicht anders als mich auf den Weg zu begeben, und die Schmerzen in meinen Füßen sind seitdem geringer geworden. Doch wenn ich nur einen Tag meine "Gebetswanderung" unterlasse, spüre ich dies gleich am nächsten Tag. Ich erzähle dies als Ermutigung für diejenigen, die im Gebet die Gebiete einnehmen sollen, die ihnen gehören. Diejenigen, die diese Sprache verstehen, bitte ich, sich bei www.YES-to-GOD.com zu melden.

Dazu möchte ich noch folgendes erklären:

Wenn ich in den vorhergehenden Tagesjournalen über die Notwendigkeit gesprochen habe, dass die Gläubigen überall - sowohl in Europa und hier in der Zin Wüste in Israel als auch auf der ganzen Welt - ihr legales Recht der Verheißung gemäß einfordern sollen, so stellt sich natürlich die Frage: "Wie kann dies geschehen?"

In diesem Zusammenhang erzählt Jesus ein bildhaftes Gleichnis über einen gottlosen Richter, der "Gott nicht fürchtete und vor keinem Menschen sich scheute. "Es war aber eine Witwe in jener Stadt". Sie kam unaufhörlich an seine Tür: "Schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher", drängte sie.

Eine Zeitlang wollte der gottlose Richter nicht auf die anscheinend nicht müde werdende Frau hören," erzählt Jesus und fährt fort: "Danach aber sprach er bei sich selbst: Wenn ich auch Gott nicht fürchte und vor keinem Menschen mich scheue, so will ich doch, weil diese Witwe mir Mühe macht, ihr Recht verschaffen, damit sie nicht am Ende komme und mir ins Gesicht fahre!"

Als Jesus dieses Gleichnis erzählt hatte, wendet er sich mit einer überraschenden Erklärung an seine Jünger. Er sagt: "Hört, was der ungerechte Richter sagt! Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen?

Um jeglichen Zweifel in dieser Sache auszuschließen, antwortet Jesus selbst auf die Frage. Er ruft aus: "Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?" Deshalb dürfen wir im Hinblick auf diese niederträchtige Konstitution "nicht müde werden" und im Kampf um den Landerwerb niemals die Hoffnung aufgeben!"

(Es werden weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht).