Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-10-11

TAGESJOURNAL
Thema: Alternative
Nr. 4

DER BUND MIT DEM TOD
… doch der Gott Israels legt einen auf das Leben aufbauenden Erbvertrag vor

Es gibt Leute, die meinen, dass ich übertreibe! Sie schütteln mit dem Kopf, wenn ich das vorgelegte EU-Grundgesetz als einen "Bund mit dem Tod" bezeichne. "Diese Redensart kann man nicht ernst nehmen", sagen sie.

Zu Jesajas Zeiten haben die Leute sicher genauso reagiert, denn der Prophet sagt: "Weil ihr sagt: Wir haben einen Bund mit dem Tod geschlossen und mit dem Scheol einen Vertrag gemacht. Wenn die einherflutende Geißel hindurchfährt, wird sie uns nicht erreichen, denn wir haben Lüge zu unserer Zuflucht gemacht und in Trug uns geborgen!"- "Darum", fährt er fort, "so spricht der Herr: Siehe, ich lege in Zion einen Grundstein, einen bewährten Stein, einen kostbaren Eckstein, felsenfest gegründet. Wer glaubt, wird nicht ängstlich eilen!" (28:15-16).

In unserem Versuch, in dieser Tagesjournalserie eine Lösung für die Forderungen zu finden, die an die europäischen Völker gestellt werden, so wende ich mich besonders an die Gläubigen in Europa: Der Augenblick ist gekommen, um den Erbvertrag genau zu untersuchen, denn er ist unsere himmlische Konstitution! Zukünftig wird es einen Streit um die "legalen Rechte" geben, und das Dokument, das der Gott Israels nun seinem Volk vorlegt, wird "Der neue Bund" genannt. Darin ist Rede von einem "Erbvertrag" die Rede. Dieser soll nun als ein Gegenstück zum "Todesvertrag" eingelöst werden. Diejenigen, die die tiefere Dimension im Kampf zwischen den "zwei Bündnissen" erfassen, sollten sich bei www.YES-to-GOD.com melden.

Darüber hinaus noch folgende Erklärungen:

Gerade weil Europa jetzt versucht, ein neues Grundgesetz einzuführen, dass in den verschiedenen Nationen sanktioniert werden soll, und das danach weder aufgehoben noch erweitert werden kann, besteht die Notwendigkeit, dass die Gläubigen Europas ihr himmlisches Grundgesetz näher in Augenschein nehmen! Auch dieses ist "sanktioniert" und kann deshalb weder aufgehoben noch geändert werden. Die legalen Rechte dieses himmlischen Grundgesetzes sollen nun "seinen Bürgern" übertragen werden. Darüber steht im Galaterbrief 3:15 geschrieben: Bei eines Menschen rechtskräftig bestätigtem Testament hebt niemand es auf oder fügt etwas hinzu". Dieser Erbvertrag ist mit "Abraham und seinem Samen" geschlossen worden. In dieser ewig gültigen Übereinkunft steht "der Same Abrahams" in der Einzahl, d.h. er weist auf nur eine Person hin, nämlich auf Jesus".

Das heißt mit anderen Worten, dass die Verpflichtungen und Bedingungen, die an diesen Vertrag oder Bund geknüpft sind, nur durch IHN erfüllt werden können. Es ist ein Bund, der zwischen dem Vater und Seinem eigenen Sohn, Jesus Christus, geschlossen wurde! Dadurch sind alle Voraussetzungen für das Inkrafttreten des Bundes vollkommen erfüllt! Im gleichen Abschnitt heißt es nämlich: "Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach Verheißung Erben" (3:29)

Die Erben sind deshalb heute imstande, ihr legales Recht einzufordern! Sie sollen dies nicht mit einer Arroganz oder Rechthaberei tun, sondern in aller Demut. Sie dürfen jedoch im inständigen Gebet vor Gottes Thron treten und darum bitten, ihr "Guthaben" aus dem Erbvertrag ausgezahlt zu bekommen. Für uns in Israel geht es dabei um ein Stück Land in der Wüste, und für die Gläubigen Europas gilt es, die Alternative zu verwirklichen, die das Gegenstück des "Todesbundes" ist, den man in den 25 Ländern eingehen will.

(Es werden weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht).