Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-10-10

TAGESJOURNAL
Thema: Alternative
Nr.3

DIE TODESSCHLINGE
… wird erst durch das legale Erbrecht gelöst!

Es wird erzählt, dass eine ganze Generation von den Kindern Israels im Wüstensand begraben liegt, und dass sie auf diese Weise "ein warnendes Beispiel für Halsstarrigkeit" sind (Hebräerbrief 4:11). Es ist nun mein Gebet und meine Hoffnung auf Gott, dass wir hier in der gleichen Wüste nicht als "warnendes Beispiel" dienen sollen, sondern dass unser Tun und Schaffen ein Beispiel echter Nachfolge ist. In diesem Sinne berichte ich meinen Freunden in Europa über die Erfahrungen, die wir hier im ‚versandeten', südlichen Teil Israels gemacht haben. Nicht zuallerletzt im Hinblick auf die den Gläubigen auferlegten Verantwortung, im Kampf für ihre Gebiete und Distrikte einzustehen, damit sie aus der Todesschlinge des neuen EU-Systems befreit werden. Als ich vor kurzem wieder die alte Oase besuchte, der ich den Namen "Zwölfpalmenwäldchen" verliehen habe, und aufs Neue die vielen hundert toten Palmen betrachtete, die auf der steinernen Steppe verstreut lagen, rief ich laut betend aus: "Der eiserne Griff muss gelöst werden, und diese Gegend muss zum Leben erweckt werden!" Dieser Gebetsruf steigt in den Herzen vieler Gläubigen in Europa auf, und ich bin überzeugt, dass für sie das Gleiche gilt wie für uns: Nur die Inanspruchnahme oder Einlösung des "Erbes" kann das Land befreien, auf das wir der Verheißung gemäß ein legales Recht haben!

Diejenigen, die diese Ansicht mit uns teilen, sollten sich bei www.YES-to-GOD.com melden.

(Weiterhin werden Übersetzer für unsere Website gesucht).

Hier noch einige Erklärungen:

"Wenn ihr aber des Christus seid", sagt der Apostel, wonach er eine der bedeutendsten Erklärungen unserer Zeit hinzufügt: "So seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft!" (Galater 3:29) Wir sollten uns in der heutigen Situation mit der größten Aufmerksamkeit den abschließenden Worten dieser gewichtigen, neutestamentlichen Aussage zuwenden, dass "wir nämlich Erben sind nach der Verheißung" (Vers 29).

Da es für uns in der israelischen Wüste mehr und mehr klar wird, dass ein jeglicher "Erwerb" (ob es dabei um Grund und Boden oder um neue Gebiete im geistlichen Bereich geht) des von Gott verheißenen Territoriums nur durch "Übertragung des Erbteils" stattfinden kann, strecken wir uns eifrig nach dieser Verheißung aus! Die Bedingung, die erfüllt werden muss, um als "Erben" zu gelten, ist nämlich nur eine: "Wir müssen Christus angehören!" Erfüllen wir nur diese eine, aber absolut unabänderliche Bedingung, so werden wir zu "rechtmäßigen Nachkommen Abrahams"! "So seid ihr damit Erben!" Als eine wichtiger Abschluss wird hinzugefügt: nach der Verheißung!

Dieser ganze neutestamentliche Abschnitt ist wie ein "Erbvertrag" aufgebaut. In diesem Zusammenhang gebraucht der Apostel die Bezeichnung "Testament". Er sagt: "ich rede nach Menschenweise, selbst bei eines Menschen rechtskräftig bestätigtem Testament hebt niemand es auf oder fügt etwas hinzu" (Gal. 3:15). Mit anderen Worten: Der Bund, den Gott vor 4000 Jahren mit Abraham geschlossen hat, ist der "Erbvertrag oder das Testament, wodurch heute den wahren Nachkommen Abrahams geistliche und irdische Segnungen zuteil werden. Wenn die Kinder Gottes in Europa in den Spuren des Glaubens wandern, den Abraham vorlebte, so sind sie rechtmäßige Erben des Segens, den Gott Abraham verheißen hat. Für uns hier in der Wüste ist es eine wichtige Sache, dass der Segen auch ein Stück Land mit einschließt, und für die große Glaubensfamilie in Europa ist es von übergeordneter Bedeutung, dass die Verheißung "den ganzen geistlichen Segen der Himmelwelt" umfasst. Doch für beide gilt das gleiche Prinzip: Das Erbe wird nur durch Glauben ausgezahlt!