Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-10-09

TAGESJOURNAL
Thema: Alternative
Nr.2

DER KAMPF UM DAS ERBTEIL
… das Glaubensprinzip Europas und Israels

Nach einem Telefongespräch, das ich von Griechenland aus mit einem Israeli führte, legte ich seufzend den Telefonhörer auf. Ich hatte mit einem privaten Landbesitzer in der Wüstengegend südlich von Beerscheva gesprochen, in der unser Pilgerkonvoi stationiert ist. Er erzählte mir, dass er nach seinen 8-jährigen Bemühungen immer noch keine Unterschrift unter die Dokumente bekommen hatte, die es ihm ermöglichlichten, mir ein Stück Land "zu übertragen". Mir wurde aufs Neue bewusst, dass, wenn es um einige Quadratmeter Boden im verheißenen Land geht, dann können sie nicht, wie dies in anderen Ländern der Fall ist, erworben werden. Hier gelten die gleichen Regeln wie beim Kampf im Reich Gottes in Europa und anderenorts: Der irdische Erbteil in Israel wird auf gleiche Weise erworben wie der geistliche in der übrigen Welt; er kann nur durch Glauben in Besitz genommen werden! Er wird nur den wahren Kindern Abrahams anvertraut, denjenigen, die in den Spuren des abrahamschen Glaubens wandeln - ob sie nun Juden oder Nichtjuden sind! Deshalb ist unser gegenwärtiger Kampf um ein paar verwehte Wüstenstreifen in der glutheißen Arava Ebene wie ein Anschauungsunterricht für den geistlichen Kampf in Europa! "Der Gerechte soll aus dem Glauben leben" (1. Mose 15:6 und Römer 4:3) wurde dem Abraham und seinen Nachkommen gesagt. Diejenigen, die diese geistlichen Prinzipien und Bedingungen begreifen, sollten sich im Kampf um Europa bei www.YES-to-GOD.com melden.

(Es werden weiterhin Übersetzer für diese Journale gesucht).

Lass mich erklären:

Aufgrund des erhöhten Drucks im Hinblick auf das europäische System, ist es von lebenswichtiger Bedeutung, dass die Gläubigen die Gebiete in der geistlichen Welt einnehmen, die ihnen von Gott zugesprochen worden sind. Wie nie zuvor müssen die Nachfolger Christi in den Nationen einsehen, dass sie unter einen antichristlichen Druck gesetzt werden, und dass "der Kampf nicht gegen Fleisch und Blut (d.h. sterbliche Menschen) ist, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die Geister der Bosheit in der Himmelwelt" (Epheser 6:12).

Wie sollen die Gläubigen gegen diese regionalen, boshaften geistlichen Fürsten kämpfen? Worum geht es bei diesem Kampf?

Obwohl sich die Feindesmacht über Europa "in der Himmelswelt" befindet, so geht es beim Kampf ganz sicher um bestimmte, regionale Gebiete. Es gibt Distrikte und "eingezeichnete Landesteile", deren Todeskräfte mit Macht und Autorität lange genug jegliche Form von Licht und Erlösung unterdrückt haben. Diese sollen nun vernichtet werden. Mit der neuen EU-Verfassung wollen diese "Weltherrscher" jedoch nicht nur ein größeres Territorium in der Himmelswelt einnehmen (von wo aus sie ihre boshafte, teuflische Herrschaft ausüben können), sondern auch mit Hilfe der vorliegenden Konstitution ihren eisernen Griff in dieser Finsternis verstärken. Das heißt: Die Gräuel der Nacht sollen größere Macht erhalten und das Licht soll ausgelöscht werden!

Deshalb will der Allmächtige nun seine Stimme erheben. Gott wird sprechen! "Seit ewigen Zeiten habe ich geschwiegen, war still, habe an mich gehalten", spricht der Herr. "Wie eine Gebärende will ich nun stöhnen, schnauben und nach Luft schnappen" (Jesaja 42:14). Mit einem solchen, bisher zurückgehaltenen, Eifer will sich der Gott Israels nun offenbaren.

Für uns und unsere Familien in Israels trockenem Südland, ist die Frage der "Befreiung der versandeten Salzsteppe aus dem Griff des Todes" eine Realität, die sichtbar ist. Deshalb wagen wir es, darüber mit größerer Einsicht und Kraft zu sprechen. Wir sind der Auffassung, dass es hier um einen Erbstreit geht; es ist ein Kampf um die Inanspruchnahme des legalen Rechts auf das Land, das in der Bibel erwähnt wird. Es geht darum, dass das folgende Wort des Apostels in Erfüllung geht: "Wenn ihr aber des Christus seid, so seid ihr damit Abrahams Nachkommenschaft und nach Verheißung Erben" (Gal. 3:29).

Als ein Außenposten des Pionierwerkes, das der Herr seinem geisterfüllten Volk übertragen hat, können wir unserem europäischen Hinterland (das in dem gleichen geistlichen Kampf steht) die Rückmeldung machen, dass die Todesdämonen, die vor uns liegen, nur im Glauben überwältigt werden können. Die Gebiete werden jetzt alleine den Nachkommen Abrahams gegeben, "die Erben sind aufgrund dessen, dass sie an eine Verheißung glauben". So wie dieses Prinzip hier in der großen Wüste gilt, hat es auch inmitten in der europäischen Finsternis seine Gültigkeit. Diejenigen, die Christus angehören, "werden das Land einnehmen"…