Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-03

"ALLIANZ"-JOURNAL
Nr.3

DER BUND DES LEBENS ODER DES TODES
… beide werden jetzt den Völkern zur Unterschrift vorgelegt!

Während die Zeit für die Unterschrift des "schwärzesten Dokumentes aller Zeiten" herannaht, das mit einem blutroten Lacksiegel versehen ist, meinen einige, dass es bei der EU-Verfassung nur darum geht, kein Geld mehr wechseln zu müssen, wenn sie ihre Ferien auf Mallorca verbringen wollen! Weit gefehlt! Zum dritten Mal innerhalb eines Jahrhunderts steht Europa am Rande einer Katastrophe! Die Zerstörung wird dieses Mal ein weit größeres Ausmaß annehmnen! "Ich sende Feuer … gegen die, die auf den fernen Inseln sicher wohnen. Und sie werden erkennen, dass ich der Herr bin", warnt der Prophet (Hesekiel 39:6). "Die fernen Inseln?" Welche sind damit gemeint? Vielleicht Städte und Dörfer der Nationen und die vornehmen Küstenstreifen entlang der Weltmeere?

Wenn den 25 Mitgliedsstaaten die EU-Verfassung zur verbindlichen Unterschrift vorgelegt wird, kommt noch ein anderes Dokument zum Vorschein. Es erstrahlt vor Herrlichkeit, sein Text leuchtet heller als zwölf, ja heller als zwölftausend goldene Sterne. Der Prophet beschreibt dieses ‚Grundgesetz' mit den Worten: "Siehe, Tage kommen, spricht der HERR, da schließe ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund" (Jeremia 31:31 und Hebr. 8:8).

Den europäischen Völkern werden nun gleichzeitig beide "Bündnisse" vorgelegt. Es wird nämlich nicht nur der "Todesbund" (EU-Verfassung) zur Volksabstimmung vorgelegt. Auch der andere Bund, der Bund des Lebens, der Neue Bund, steht zur Wahl…

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Ich möchte noch einmal auf die Aussage: "sich auf die Seite des Bundesvolkes stellen" zurückkommen.

Der Verfasser des Hebräerbriefes kommt mit einer ungewöhnlichen und bedeutungsvollen Erklärung, wenn er sagt, dass Jesus nun der Mittler eines neuen Bundes ist, "damit die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes erlangen" (9:15) Es gibt letztlich in der ganzen Bibel kaum eine Aussage, die eine solch gewichtige, aktuelle Bedeutung hat. In einer Zeit, in der sich alle Gelehrten und politischen Sachverständigen über den schwierigen Text des EU-Verfassungsvorschlags beugen, sollten alle Schrift- und Bibelgelehrten die Konstitution näher in Augenschein nehmen, die sich "der Neue Bund" nennt. Der Augenblick ist gekommen, in dem gerade dieses neue "Grundgesetz" bald für Israel und das Reich Gottes in Kraft treten wird. Deshalb sollte sich niemand darüber wundern, wenn diese beiden Bündnisse Seite an Seite liegen, damit sie besser untersucht werden können. Keiner sollte wagen zu behaupten, dass diese beiden Übereinkünfte (EU-Verfassung und der Neue Bund) nichts miteinander zu tun haben. Der eine ist ein finsterer Bund; er wird Europas Länder zur Schlachtbank führen; der andere ist das Grundgesetz des Lichtes, das gegeben wurde, um Israel und die Gläubigen aus den Nationen zu ihrer ewigen Bestimmung zuzuführen. Der eine ist ein Bund des Todes; der andere ist ein "Bund des Lebens" der geschlossen wurde "damit die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen".

Deshalb halte ich mich mit der Texterläuterung und Auslegung, was den Erbbund der Gläubigen angeht, nicht zurück. Ja, ich sehe dies als einziges wirkungsvolles Mittel an, um der den Völkern Europas vorgelegten "Hinrichtungserklärung" entgegenzuwirken, sie zu bekämpfen und zu besiegen!

In vielen Geschlechtern und Generationen ist den Gläubigen Europas verkündet worden, dass Jesus der mächtige Vermittler zur Versöhnung ist. Die ersten Zeugnisse der Apostel stehen für ewig fest: "Es ist in keinem anderen das Heil, denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen" (Apostelgeschichte 4:12).

Darüber hinaus wird uns die ewige Bestimmung des Mittlers als "Mittler für einen neuen Bund" offenbart. Das Ziel dieses neuen Bundes ist nur eins: "dass die Berufenen die Verheißung des ewigen Erbes empfangen" (Hebr. 9:15). Die ‚Berufenen' sind in diesem Fall nicht nur Juden; diese haben, wenn sie in den Spuren des Glaubens wandeln, den Abraham hatte, als erste Anspruch auf das Erbe. Doch der Apostel fügt hinzu (und dies ist für die Gläubigen Europas von Bedeutung): "die er auch berufen hat, nicht allein aus den Juden, sondern auch aus den Nationen" (Römer 9:24). Das heißt mit anderen Worten, dass das Erbe nun ausgezahlt werden soll. Es wird sowohl den Juden als auch den gläubigen ‚Heiden' angeboten. Denn in Christus gibt es keinen Unterschied!

(Es werden weiterhin Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht).