Tagesjournal - von Johny Noer
www.noer.info
2004-11-01

"ALLIANZ"-JOURNAL
Nr.1

EINE SCHICKSALSSCHWERE STUNDE
… in der die Gläubigen Europas die Bedingungen für ihr Erbteils untersuchen sollten.

Aus dem vorliegenden EU-Verfassungsvorschlag geht hervor, dass die wichtigsten militärischen Entscheidungen in Brüssel getroffen werden! Was das Verhältnis der einzelnen Länder zu Israel anbelangt, so hat darüber auch die große machtvolle Union zu entscheiden. Der Beschluss, Jerusalem anzugreifen, kann überstimmt werden, ohne dass das einzelne Land in Europa ein Vetorecht einlegen kann. Innerhalb weniger Tage kann ein EU-Heer vor den Bergen Israels stehen. Dies liegt in der Hauptsache in den Worten: "Unheilige Allianz"!

In dieser schicksalsschweren Stunde sollten die Gläubigen der Nationen sich die Bedingungen des "Erbbundes" näher ansehen. Der Kontrakt, den die Bibel "den neuen Bund" nennt, enthält Paragraphen, die den Nichtjuden ein Erbrecht im Heiligen Land einräumt. Diese Tatsache bringt aber auch eine Verantwortungspflicht gegenüber Jerusalem mit sich. und fordert dazu auf, den Fokus richtig einzustellen. "Jetzt aber", erklärt der Apostel, "in Christus Jesus, seid ihr … durch das Blut des Christus nahe geworden" (Epheser 2:13). Das Schicksal Israels ist deshalb nicht länger eine Sache, die uns nichts angeht! Es ist den Christen Europas "auf den Leib gerückt". Darauf weisen die Worte: "Israel, mein Bundesvolk" hin.

Diejenigen, die deren Bedeutung erkennen, sollten sich bei: www.YES-to-GOD.com melden.

"Sich auf die Seite Israels zu stellen" bedeutet nicht nur eine politische Haltung einzunehmen. Hier ist von einem geistlichen Kampf die Rede!

Der Kampf um Landerwerb in der israelischen Wüste, wo wir "dem Herrn einen Weg bereiten möchten" (Jesaja 40:3 + 35:8) erscheint monumental! Wie der Sand schnell alle Möglichkeiten verweht, und die Hoffnung auf "einen bleibenden Ort" in den dürren Steppen des israelischen Südlandes wie eine Fata Morgana schwindet, so steigt die göttliche Verheißung des "Erbbundes" aus dem Dunst der Sandbänke zum Himmel empor! "Darum", schreibt der Hebräerbrief, "ist er (Jesus) Mittler eines neuen Bundes". Im nachfolgenden erklärt dieser Schriftabschnitt, dass gerade dieser "Neue Bund" auch ein "Erbbund" ist, was für die Gläubigen Europas von größerer Bedeutung ist, als sie ahnen! Der Gekreuzigte und Auferstandene, der mächtige "Mittler", steht nämlich in dieser Zeit als ein Garant vor dem Angesicht des Vaters, damit die Verheißung des ewigen Erbes in Erfüllung geht. Das Erbe ist sowohl geistlich als auch irdisch. Es hat mit dem Himmelreich und mit Landparzellen im Verheißenen Land zu tun. Es hat mit dem täglichen Dienst der Gläubigen und dem Werk in Europa zu tun, ebenso wie mit der Übernahme des Bodens, der im Hinblick auf das Gotteswerk in Israel verheißen wurde. "Denn der HERR erschien dem Abram und sprach: Deinen Nachkommen will ich dieses Land geben" (1. Mose 12:7). "Erheb doch deine Augen", sagte der Herr zu Abraham, "schaue von dem Ort, wo du bist, nach Norden und nach Süden, nach Osten und nach Westen! Denn das ganze Land, das du siehst, dir will ich es geben und deinen Nachkommen für ewig" (1. Mose 13:14-15).

Wenn die Bibel von "Abrahams Nachkommen" spricht und deren rechtmäßige Forderung nach dem Land der Verheißung, so dürfen die Gläubigen der Nationen niemals vergessen, dass sie mit eingeschlossen sind in dieser Verheißung. Ja, sie sollen nicht im Unglauben verharren, wenn es darum geht, ihren Erbteil einzunehmen! So seltsam das auch klingen mag, so hängen die Errettung ihrer Familien sowie die Offenheit ihrer Nationen gegenüber geistlicher Erweckung von ihrem Glaubensdienst in Bezug auf Israel ab. Deshalb sollten die Gläubigen mehr als alles andere untersuchen, was die Bibel über den "Erbbund" zu sagen hat. Haben sie erst die rechte Einsicht, werden sie imstande sein, einen Herrlichkeitsdienst Israel gegenüber auszuüben. Dieser wird von einer solchen Art sein, den die Welt bisher noch nicht erlebt hat.

Darauf will ich in den nachfolgenden Tagesjournalen eingehen.

(Es werden weiter Übersetzer für diese Tagesjournale gesucht).