DIE BLUTIGE NOTIZ
© Johny Noer - www.noer.info


Kapitel 53

Die beiden Gestalten, die langsam unter den Pappeln des gräflichen Schlosses in Urbino auf und ab spazierten, waren unverkennbar: Professor Joseph Fruchtenbaums stattlicher, aufrechter Gang und die leicht tastenden Schritte des blinden, israelischen Richters, Hillel Goldsteins, der sich vom Professor führen ließ.

Sie waren beide für den späten Vormittag zu einem Treffen eingeladen, das die dänische Polizeichefin Jytte Larsen arrangiert hatte. Bei den Verhandlungen sollte entschieden werden, ob das verhaftete, dänische Ehepaar John und Virginia Williams ausgeliefert werden sollte. Der ägyptische Soziologieprofessor und möglicher Kandidat für den Außenministerposten in der künftigen Weltregierung, Ibrahim Saad Nasser, war angereist, um die Auslieferung der Dänen an Babylon zu fordern, Hillel Goldstein wollte sie in Jerusalem vor Gericht stellen. Nach dieser Verhandlung würde man das Ehepaar also entweder nach Babylon oder nach Jerusalem bringen. Ihr Zukunftsschicksal hing von dem Gerichtsverfahren ab, das in den nächsten Stunden auf dem Schloss abgehalten wurde…

Doch darüber sprachen die beiden Männer nicht bei ihrem Spaziergang im Schlosspark. So oft sie zusammen waren und ungestört reden konnten, ging es bei ihren Gesprächen immer um das gleiche Thema: Sie sprachen über den Messias!

Als Juden kannten sie beide die rabbinischen Schriften. Von daher konnten sie darüber austauschen und einander verstehen. Sie glaubten beide an das alte, prophetische Wort aus Jesaja: „Forsche im Buch des Herrn!" Beide wünschten sie dem Rat Jeremias zu folgen: „Seht und fragt nach den Pfaden der Vorzeit"…

„Was ist das?" fragte Hillel Goldstein, als er seinen weißen Stock tastend in einen flachen Wasserkübel steckte, der auf dem Rasen stand, und dabei Wasser herausspritzte.

„Ein Regenmesser", erklärte Fruchtenbaum. „Er teilt uns mit, dass es in der letzten Nacht geregnet hat.

„Hat es viel geregnet?"

„Schwierig zu sagen", antwortete der Professor lächelnd, „denn die Vögel haben schon ihr morgendliches Bad genommen und dabei einiges Wasser verspritzt. Aber es hat ganz schön geregnet…"

„Ich habe es in der letzten Nacht regnen hören. Es war ein ganz leichter Regen. Ein Sommerregen."

Langsam gingen sie weiter.

„Ich habe das Fenster geöffnet, als ich den Regen hörte", sagte der blinde Richter. „Die Regentropfen hallten in meinem Herzen wider! Alle schliefen, doch der Schlossgarten erwachte und füllte sich mit einem wundervollen Aroma; in den dunklen Pappeln sauste der Wind …" Richter Goldstein holte tief Luft. „Ich erwarte, dass ein solcher Regen über Israel ausgegossen wird! Ich bitte Gott darum, dass er alle leeren Wassergefäße füllt … und dass ein Wind des Geistes über die auf Gräbern stehenden, schwarzen Pappeln weht…"

„Die Rabbiner sind sich im Bezug auf die so genannten ‚messianischen Zeiten’ nicht einig, " rief Fruchtenbaum aus, „doch etliche von ihnen beziehen sich auf den biblischen Schöpfungsbericht, in dem es heißt, dass ‚Gottes Geist über dem Wasser schwebte’. Midrash Rabbah sagt, dass dies der ‚Geist des Messias’ ist und weisen auf Jesaja 11:2 hin. Einige andere rabbinische Schriften erklären, dass hier von ‚einem gesalbten König’ die Rede ist."

Fruchtenbaum hielt inne und ließ seine Finger durch das Wasser des Regenmessers gleiten. „Der Geist Gottes schwebte über dem Wasser", sagte er nachdenklich. „Wenn unsere Rabbis recht haben, dass dies der ‚Geist des Messias’ ist, dann wird deine Hoffnung nicht zuschanden werden; denn dann stehen wir vor einem neuen Wirken des Geistes in Israel. Wenn dem so ist, haben wir bereits in den ersten Zeilen der Thora eine Verheißung über den Messias."

Als er dem Richter ein wenig Wasser ins Gesicht spritzte, fiel dieser laut an zu lachen.

„Dann werden Jerusalems Regenmesser bald gefüllt sein… und zwar von einem seichten Erweckungsregen, so wie du ihn heute Nacht gehört hast…"

Die beiden Männer setzten lachend und eifrig debattierend ihre Morgenwanderung fort. Munter zwitschernd kamen neue Vogelschwärme zum Marmorkübel geflogen. Das Wasser spritzte umher, sodass die Messung der Wassermenge im Gefäß immer ungenauer wurde…

*

Ibrahim Nasser öffnete aufs Neue die braune, zerschlissene Aktentasche, die seit der Zugreise nach Urbino (trotz des Versuchs von Seiten der jungen Passagiere, ihm diese zu entwenden) in seinem Besitz verblieben war. Wieder nahm er die ‚wertvollen Papiere’ mit den letzten Worten des verstorbenen Präsidenten zur Hand und hielt sie ans Tageslicht. Dies war sein unumstößliches Beweismaterial, wenn über die Auslieferung der dänischen Gefangenen nach Babylon verhandelt wurde. Die Angelegenheit war von größter Wichtigkeit und durfte nicht schief gehen! Die Nachforschungen, die nun in Bezug auf den ungeklärten Terroranschlag in Kopenhagen angestellt werden sollten, mussten unbedingt vom Nahen Osten aus durchgeführt werden; denn es waren Kräfte in Gang gesetzt, die versuchten, die Aufmerksamkeit von den verhafteten Dänen auf muslimische Organisationen zu lenken. Außerdem hatte Babylon mit den zum ‚Wüstenvolk’ gehörenden Personen eine alte Rechnung zu begleichen.

Zufrieden betrachtete der Ägypter die beiden ‚blutigen Notizen’. Die eine lautete: Nehmen Sie sich in Acht vor den Wüstenbewohnern. Bekämpfen Sie sie! Rotten Sie sie aus!" Und die andere: Geben Sie Acht auf die Wüstenbewohner! Helfen Sie ihnen! Unterstützen Sie sie!"

Die entscheidende Frage war nun folgende: Welche der beiden Notizen ist echt, und welche falsch? Ibrahim Nasser wusste, dass Hillel Goldstein aus Jerusalem angereist war. Letzterer war fest entschlossen, ihm die Beute aus der Hand zu reißen, indem er versuchte zu beweisen, dass es sich bei der ersten Notiz um eine Fälschung handle. Ja, der Jude hatte sich bereits darauf eingestellt, die Gefangenen mit nach Jerusalem zu nehmen, um ‚ihnen zu helfen und sie zu unterstützen’. Ganz so, wie dies in der zweiten Notiz stand…

Mit einem sonderbaren Lächeln ließ der Ägypter seine dunklen, schlanken Finger über das blanke Papier gleiten: Die beiden Notizen waren Kopien! Die echten waren spurlos verschwunden, deshalb konnte das Blut auf den Papierstücken nicht identifiziert werden! Wer nun eigentlich hinter der Fälschung der einen Notiz stand, würde sicherlich für immer ein Geheimnis bleiben. Dennoch hatte er mit diesem Beweismaterial berechtigte Chancen, die beiden Dänen mit nach Babylon schleppen zu können. Dort würde man sie ganz sicherlich zum Reden bringen können. Und nicht nur das. Es gab geeignete Methoden, die sie dazu bringen konnten, ein Geständnis abzulegen…

Professor Ibrahim Nasser hatte an der Azhar Universität in Kairo unterrichtet und die 1925 herausgegebenen Schriften von ‚Ali’ Abdelrazigs studiert. Darin war zu lesen, dass im Laufe der islamischen Geschichte viele ungerechte Herrscher sich der Religion bedienten, um ihre politische Macht zu sichern. Abdelrazig bestand deshalb darauf, dass der Islam nichts mit Politik zu tun haben solle! Doch gleich nach Veröffentlichung seiner Schriften wurde er seines Amtes als Universitätslehrer und Richter enthoben! Ibrahim Nasser war der Meinung, dass das Problem so auf rechte Weise gelöst worden sei; solche Leute mussten abgesetzt werden!

Der Ägypter legte sein Beweismaterial in die Aktenmappe zurück. „Die Dänen müssen an Babylon ausgeliefert werden", murmelte er, „dies ist ganz im Interesse des Islams. Außerdem haben wir ein paar Kleinigkeiten mit ihnen zu regeln…"

*

 

Als Professor Fruchtenbaum Prag verließ, hatte er eine kleine, runde Metallhülse in ein 4 cm großes Loch geschoben und in ein Grab unter dem Hochaltar der St. Vituskathedrale fallen lassen. Er hatte das Loch jedoch nicht selbst in den soliden Marmor gebohrt, sondern die Archäologen, die seit 1925 auf der Jagd nach verborgenen Schätzen waren. Seit Anfang der Jahrtausendwende waren sie zu der Überzeugung gelangt, dass sich das ursprüngliche Grab Charles des IV. an dieser Stelle befand. Hier war ‚der heilige, römische Kaiser’ im Jahr 1378 zu Grabe getragen worden.

Fruchtenbaum stellte mit Schrecken fest, dass die runde Metallhülse ein gutes Stück ins Grab gerollt war. Mit seiner Taschenlampe konnte er sie in der Grabesfinsternis noch schwach schimmern sehen. Er war sich sicher, dass niemand versuchen würde, diese heimlichen Papiere, die er in dieser kleinen, runden Metallbox versteckt hatte, an sich zu reißen. Andererseits beunruhigte ihn der Gedanke, dass es unmöglich zu sein schien, diese wieder herauszufischen. Bevor er nach Urbino aufbrach, war er deshalb aufs Neue nach Prag gereist.

Von spät abends bis nach Mitternacht hatte er sich abgemüht, die Metallhülse mit einem Magnet bis an den Lochrand zu ziehen. Als die Uhr der St. Vituskathedrale 12.00 schlug, hielt er plötzlich den Atem an. Die hohen, mächtigen Gewölbe des Domes waren vollständig in Finsternis gehüllt. Es schien ihm, als ob er auf dem Mittelgang Schritte hörte; sie näherten sich dem Hochaltar, der durch die sechs riesigen Mosaikfenster schwach beleuchtet war. Ein weiterer Schreck durchzuckte ihn, als ihm eines seiner Instrumente aus der Hand fiel. Der klirrende Laut hallte zwischen den himmelhohen Seitenbögen wider; ein Projektorlicht streifte den zentralen Altar. Der Lichtkegel glitt suchend über das weiße Altartuch; die goldenen Leuchter glitzerten. Einen Augenblick lang ruhte er, fast andachtsvoll, auf dem Altarkreuz, dann fegte er in großen Kreisen über den Altarraum. Es war der Wächter, der seinen mitternächtlichen Rundgang zwischen Heiligenbildern und Altarschranke machte…

Der Professor saß geduckt vor der winzigen Öffnung am Grab Charles des IV. als der Wächter mit festen Schritten auf ihn zukam. Er glaubte schon entdeckt worden zu sein, als der Lichtkegel nur ein paar Meter von ihm entfernt zum Stillstand kam. Im Dunkeln beobachtete er, wie der Wächter eine Kerze aus der Holzkiste nahm und sie neben dem Altarkreuz in einen Kerzenständer stellte. Er konnte schwach erkennen, wie der Wächter die brennende Projektortaschenlampe auf das Altartuch legte, um die Kerze anzuzünden. Dies geschah mit solchem Geschick, dass es sich um ein persönliches, allabendliches Rituell handeln musste. Fruchtenbaum konnte nun das durch die Taschenlampe schwach erleuchtete Gesicht des Mannes erkennen. Er sah, wie dieser die Lippen bewegte; er schien zu beten. Einen Augenblick lang schien es, als ob er den Professor direkt anstarrte. Letzterer hielt die Luft an, um nicht entdeckt zu werden. Dann griff der Wächter wieder nach seiner Lampe und spazierte den langen Mittelgang hinunter. Kurz darauf wurde eine Seitentür zugeschlagen. Nächtliche Stille kehrte in die Kathedrale zurück.

Mühsam erhob sich Fruchtenbaum aus seiner zusammengekauerten Stellung. Die Kerzenflamme stand unbeweglich auf dem Altar. Es würde Stunden dauern, bis diese hohe Kerze abgebrannt war. In all dieser Zeit bemühte sich der Professor die Metallkapsel herauszufischen. Mit Hilfe eines starken Magneten, an dessen Unterseite kleine Räder angebracht waren, gelang es ihm schließlich, die runde Hülse ‚anzudocken’. Als die Altarkerze erlosch, zog Fruchtenbaum die schimmernde Metallbox triumphierend aus dem Grab. Er öffnete sie und stellte sicher, dass die Papiere wirklich darin lagen. Danach packte er seine Werkzeuge zusammen und verließ die hohe, düstere Kathedrale…

*

Nach dem Morgenspaziergang mit Richter Goldstein in Urbinos Schlosspark, bereitete sich Prof. Fruchtenbaum auf die Gerichtsverhandlung vor, die nun auf dem mittelalterlichen Schloss des Grafen Federico de Montefeltro stattfinden sollte. Er war in das Renaissance-Studienzimmer des Grafen eingeladen, in dem 28 in zwei Reihen angeordnete Portraits oben unter der Decke hingen. (Die oberste mit Bildern weltlicher Denker; die unterste mit Darstellungen himmlischer Heiliger). Er wusste, dass er dort seinem alten Erzfeind, Adolf Engels aus Jerusalem, sowie dem Ägypter Ibrahim Nasser, begegnen würde. Außerdem rechnete er mit der Anwesenheit des schwarzen Kardinals’, Jürg Ratgeber. Der Professor hatte von den zwei jungen Leuten gehört, dem Franzosen Maurice Cabet und der amerikanischen Studentin, Mary Schwartz, und wusste, dass das gesamte ‚Wüstenteam’: Jan und Antoinette, Jack und Ursula sowie Kaiser Wilhelm und Sara angekommen waren. Darüber hinaus war ihm zu Ohren gekommen, dass ein Attentat auf die britische BBC-Chefin, Anna Davids, verübt worden war, und dass ihr Freund, der Fernsehreporter Jeff Straw zu diesem Treffen kommen würde.

Persönlich freute er sich auf das Wiedersehen mit dem Dänen John Williams und seiner Frau Virginia. Sie waren von der Kopenhagener Polizeipräsidentin Jenny Larsen nach Urbino gebracht worden.

Fruchtenbaum öffnete die schimmernde Metallkapsel, die eine geraume Zeit im Grab Charles des IV. unter dem Hochaltar der St. Vituskathedrale verborgen gewesen war. Er nahm die heimlichen ‚Dokumente’ heraus: Die zwei ‚blutigen Notizen’ mit den handgeschriebenen, letzten Worten des ermordeten EU-Präsidenten, Pierre-Henry Clark…

„Hier haben wir die Originale". murmelte er. „Mein ägyptischer Freund, Ibrahim Nasser, kann nur ‚blutarme’ Kopien vorweisen! Ich habe dafür gesorgt, dass meine jungen Freunde auf ihrer langen Reise zum Nordpol nichts anderes mithatten. Die Originale sind hier; durch eine Blutprobe kann der Beweis erbracht werden, welche nun echt und welche falsch ist! Dadurch kann die Sache entschieden werden! Auf diese Weise werden meine dänischen Freunde aus dem eisernen Griff Babylons befreit und nach Jerusalem geführt."

Er rollte die beiden Notizen wieder zusammen und steckte sie in die Metallhülse. Danach begab er sich auf den Weg zum Studierzimmer des Grafen…

Als er die Mittelhalle des Schlosses durchquerte, erhob eine lange, dürre Gestalt den Kopf und betrachtete ihn aufmerksam. Es war Werner Sommersted Magnusson, der es sich auf einer Bank gemütlich gemacht hatte und Zeitung las. Er versteckte sich hinter der aufgeschlagenen Zeitung, bis der Professor vorbeigegangen war. „Sieh mal einer an!" murmelte er, „die kleine Polizeipräsidentin hat aber eine muntere Gesellschaft zusammengetrommelt. Ich würde gerne Mäuschen spielen im gräflichen Studierzimmer, wenn sich alle Gäste einfinden…"

Als John und Virginia Williams zusammen mit Jytte Larsen und in Begleitung einiger dänischen Polizisten den Schlosspark durchquerten, um ins besagte Studienzimmer zu gelangen, kamen sie an dem marmornen Wasserkübel vorbei, in dem die Vögel badeten. Eine in Lumpen gekleidete Gestalt erhob sich von einer nahe gelegenen Bank. Sie sah wie ein Bettler aus. Ein grauer Bart bedeckte seine Kinnlade, seine grauen Augen schienen seltsam zu leuchten. Er kam näher.

Die beiden mitfolgenden Polizisten wollten ihn daran hindern, die Polizeipräsidentin und das dänische Ehepaar zu belästigen, doch er ging an sie vorbei und sagte zu John Williams gewandt:

„Dies hier ist ein Regenmesser!" Er zeigte auf den Wasserkübel.

Die kleine Gesellschaft hielt an.

„Ein Regenmesser?"

„Ja, es hat heute Nacht geregnet. Ein sanfter Regen! Und der Wind sauste durch die schwarzen Pappeln."

Aufmerksam betrachtete John Williams den Bettler. „Das hört sich gut an!" sagte er.

„Ja", antwortete der Bettler; „das hört sich gut an. Es besteht Hoffnung! Bald wird es wieder regnen. Selbst in der Wüste wird Regen fallen."

„Danke", rief Virginia aus. „Das ist ermutigend!"

Die Polizisten starrten einander an. Sie konnten sich keinen Reim aus dem Gesagten machen. Der Bettler wandte sich an Jytte Larsen:

„… doch der Regenmesser misst nicht korrekt!" sagte er. „Das Wasser verschwindet aus dem Kübel. Dieser Wassermesser zeigt ein ungenaues Maß an!"

„Na so was", sagte die Polizeipräsidentin, „das ist aber nicht gut. Ungenaue Maße sind vom Bösen…"

„Da haben Sie Recht!" sagte der Bettler. „Ungenaue Maße sind vom Bösen…"

Die zerlumpte Gestalt wandte sich um und ging langsam den Schlosspfad hinunter. Der Wind wehte durch die Pappeln. Der Bettler stand still und sah zum Himmel auf. Die Vögel flatterten im Marmorkübel. Die kleine Gesellschaft setzte ihren Weg zum Schloss fort, wo sie im Studienzimmer des Grafen erwartet wurden…