DIE BLUTIGE NOTIZ
© Johny Noer - www.noer.info


Kapitel 50

„Einen Augenblick, bitte!" rief Jack dem Speisewagenkellner zu, der Hilfe holen wollte, denn wie es schien war der fremdländisch aussehende Herr bestohlen worden. „Es handelt sich um einen Irrtum; der Offizier hat dem Ägypter die Aktentasche nicht gestohlen. Er hatte ihm bloß bei den Nachforschungen über den Verbleib des Sarges seiner verstorbenen Mutter helfen wollen!"

Der Kellner hielt inne bei seinem Versuch, den Zugführer zu erreichen. „Was für einen Sarg, sagen Sie?" fragte er überrascht.

„Die Mutter dieses Mannes befindet sich in einem Sarg auf dem Weg nach Peking… oder Damaskus! Wir wollten ihm nur helfen! Er hat großen Kummer. Deshalb reagiert er auch etwas übertrieben. Ich bin sicher, dass er im Grunde genommen die Polizei gar nicht rufen möchte!"

Der Kellner wandte sich an Ibrahim Saad. „Soll ich die Polizei nun rufen oder nicht? Wir haben - schon allein wegen der ständigen Terrorgefahr - immer bewaffnete Sicherheitsbeamte in unseren Zügen!"

Der Professor überlegte. Es wäre sicherlich nicht so geschickt, die Polizei in diese Affäre hineinzuziehen. Die blutbefleckten Notizen in seiner Ledertasche sahen nun wahrlich nicht nach Totenscheinen aus. Wie würde er seinen Besuch in der Flughafenkapelle glaubwürdig erklären können?

„Nein", antwortete er kopfschüttelnd. „Ich habe sicher überreagiert. Wenn ich meine Aktentasche zurückbekomme, dann genügt mir das!"

Kaiser Wilhelm gab dem Ägypter die Ledermappe zurück. „Wir haben dafür Verständnis", sagte er mit einem mitleidigen Blick. „Sie haben großen Kummer gehabt." An die Gäste des Speisewagens gewandt, die bereit gewesen waren, einzugreifen, fuhr er fort: „Ein unbegreiflicher Irrtum ist vorgefallen. Dieser ausländische Herr hat die Flughafenkapelle in Rom besucht, um sich ein letztes Mal von seiner verehrten Mutter zu verabschieden. Als man ihm hinter einem dunklen Vorhang den Sarg öffnete, sah er im Schein der Kerzen jedoch nicht das geliebte Angesicht seiner Mutter, sondern das eines fremden Mannes. Der Sarg war nämlich vertauscht worden!"

„Oh"! Ein gerührtes Seufzen ging durch die anwesende Schar. Ein paar Damen legten beruhigend und mitfühlend ihre Hand auf die Schulter des ägyptischen Herrn. „Wie schrecklich!"

Der Professor saß wie versteinert. Er schien ganz aufgewühlt. Der Kummer stand ihm deutlich im Gesicht geschrieben.

„Und das ist noch nicht alles!" fuhr Kaiser Wilhelm mit gebrochener Stimme fort. „Nein, dazu kommt noch, dass sich der verschwundene Sarg mit der Leiche nun auf dem Weg nach Peking… oder Damaskus befindet!"

Mit einer wachsender Hingabe und Anteilnahme schien die Aggression der Restaurantgäste wie weggeblasen.

„Wie furchtbar", rief der Kellner an die übrigen Gäste gewandt aus. „Fast hätten wir diesen jungen Menschen Unrecht getan. In Wirklichkeit haben sie unserem ausländischen Freund doch nur helfen wollen." Er ging eilig zum Buffet und stellte eine Reihe Gläser aufs Tablett. Danach schenkte er funkelnden Weißwein ein. „Wir wollen darauf anstoßen, dass alles gut verlaufen ist! Die nächste Station ist Urbino, und dort werden unsere Freunde aussteigen…"

*

Graf Federico da Montefeltros Renaissanceschloss in Urbino war für einige Tage in ein kleines Konferenzzentrum verwandelt worden, um hinsichtlich des Dänen, John Williams Andersen, zu einer Entscheidung zu kommen. Die Behörden in Kopenhagen hatten gewünscht, sich bei den Verhandlungen mit Babylon und Jerusalem in einer entspannten Atmosphäre zu treffen; beide Seiten forderten die Auslieferung des mutmaßlichen Terroristen. Die dänische Polizeichefin, Jytte Larsen, die gerade im Palazzo Ducale eingetroffen war, hatte den Wunsch geäußert, die Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen, denn sie wusste, dass die Medien mehr über die bevorstehende Gerichtsverhandlung in Erfahrung bringen wollten.

Am kleinen Bahnhof mit dem verblassten, weiß gemalten Schild ‚Urbino’, stieg der ägyptische Soziologieprofessor zusammen mit seinen sechs Mitreisenden aus.

Ein Chauffeur stand bereit, um Ibrahim Saad zum Schloss zu bringen. Die anderen wurden überraschenderweise vom TV-Reporter, Jeff Straw, in Empfang genommen, der mitten in der begeisterten Begrüßungsfreude eine junge, blonde Schönheit aus London vorstellte. „Dies ist meine Verlobte, Anna Davids", erklärte er. „Ich habe sie gestern in einem kleinen Cafe an der Piazza della Republica gefragt, ob sie mich heiraten will!"

„Und was hat sie geantwortet?" fragten die drei Neuangekommenen Damen wie aus einem Munde.

„Jeff hat mir an dem unromantischsten Ort der ganzen Stadt einen Heiratsantrag gemacht", rief Anna Davids lachend aus. „Wir saßen an einem Tisch unter einem schwarz gesprayten Slogan mit den Worten: ‚Tod der globalen Konstitution!’ Was hätte ich ihm antworten sollen?"

„Es gab nur eine mögliche Antwort", lächelte Sara mild. Sie betrachtete die beiden, die sich liebevoll umschlungen hielten.

„Das stimmt! Es gab nur eine mögliche Antwort. Ich habe ja gesagt!"

Alle brachen wieder in Begeisterungsrufe aus; dabei umarmten und beglückwünschten sie das glückliche Paar.

„Wir fahren euch zum Schloss, wo man euch als besonders geladene Gäste erwartet", unterbrach Jeff und trug ein paar Koffer zum Wagen.

„Als besonders geladene Gäste?" fragte Jan interessiert. „Wir wissen nur, dass wir hier aussteigen sollten. Wir kommen nämlich direkt vom Nordpol…"

„Ich werde euch das Ganze noch erklären. Kommt nur erst mit…"

*

Hinter den grün angestrichenen Fensterläden, die zum Schlossgarten hinausgingen, stand eine große, hagere Gestalt mit einer kleinen, Silber glänzenden Kamera. Er stand auf einem Bein, mit dem rechtem Fuß gegen den linken Fußknöchel gelehnt. Ein zufriedenes Lächeln umspielte seinen Mund: „Wie ein Geschenk vom Himmel!" murmelte er. „Besser könnte es ja gar nicht sein!" Durch die halb geschlossenen Fensterläden machte er eine Reihe Bilder.

Im Garten hatte er nämlich zwei Personen entdeckt, die zwischen der frisch geschnittenen Renaissancehecke und den Bäumen und Blumen umherspazierten. Es war Vormittag, und das Licht fiel schräg auf den wunderbar gepflegten Rasen. Die eine Person war eine jüngere Frau in weißem Sommerkleid und die andere ein weißhaariger Herr in Freizeitkleidung.

„Niemand würde mir glauben, wenn ich ihnen sagte, dass die Polizeichefin Jytte Larsen aus Kopenhagen zusammen mit dem mutmaßlichen Terroristen John Williams hier im Schlossgarten spazieren geht", murmelte der Mann hinter der halbgeöffneten Fensterlade des Nachbarhauses.

„Sie genießen gemeinsam den Sommer in der italienischen Ferienstadt, während seine Frau in Kopenhagen hinter Gitter sitzt! Das ist eine gute Geschichte! Besser kann es gar nicht sein! Ein Geschenk des Himmels!"

Der lange, dürre Mann mit der Kamera hielt inne. Ein dunkler Schatten fiel auf sein Gesicht. Nervös strich er sich mit der einen Hand durchs verzauste Haar.

„Was ist denn das?" rief er verbittert aus. „Ist sie etwa doch mitgekommen? Das macht natürlich das Ganze zunichte…"

Virginia Williams überquerte den Rasen. Sie trug ein gelbes Kleid, das aussah, als ob es durch die Sonne gefärbt worden war. Lächelnd umarmte sie ihren Mann und begrüßte freundlich die Polizeichefin, wonach die drei vertraulich miteinander sprachen.

Hinter den Fensterläden warf Werner Sommersted seine kleine silberne Kamera auf den Tisch. „Ein Strich durch die Rechnung!" rief er ärgerlich aus. „Nun bleibt nur noch Graubrot übrig! Und das ist nur etwas für Zeitungsfritzen! Welch ein Elend!"

*

In seiner Kammer, die sich in einem Nebengebäude der Kirche befand, war der schwarze Kardinal damit beschäftigt, seine tägliche Lektüre über ‚die grundlegenden Prinzipien’ des Jesuitenordengründers, Ignatius von Loyola zu lesen. Der Kardinal saß auf einem unbequemen Holzstuhl in der Nähe des Fensters, um die frische Morgenluft zu genießen. Vor ihm auf dem Holztisch lag ein schwarzes Buch mit Goldschnitt. Der Umschlag war verschlissen und die Eingravierung des goldenen Kreuzes auf der Vorderseite ausgewischt. Die Blätter in dem dünnen Taschenbuchformat waren vergilbt und vom vielen Gebrauch zerfranst. Nichts anderes lag auf der dunkelbraunen Tischplatte. Kein Papier, kein Schreibzeug, kein Notizblock, keine Nachschlagwerke. Ganz eindeutig ein Augenblick der Konzentration und Meditation, der durch keine störenden Elemente unterbrochen werden sollte. Während der Kardinal las, bewegten sich seine Lippen. Murmelnd sprach er die Worte aus, während er mit dem Zeigefinger langsam den Linien auf der aufgeschlagenen Seite folgte.

„Damit wir alle eines Geistes sein können und imstande sind, in Übereinstimmung mit der Kirche zu leben, müssen wir, falls diese etwas als Schwarz ansieht, - selbst wenn es in unseren Augen weiß ist-, dies ebenso als Schwarz deklarieren…"

Kardinal Jürg Ratgeber saß eine Weile mit geschlossenen Augen da. Er ließ die Worte tief in Sinn und Gedanke Fuß fassen. Langsam wiederholte er für sich den Satz. Dabei änderte er den Text ein wenig, um die Worte persönlicher werden zu lassen… „dann muss ich" flüsterte er vor sich hin, „falls die Kirche etwas als schwarz bezeichnet… auch wenn es in meinen Augen weiß ist…so muss ich … in Übereinstimmung mit der Kirche, in einem Geist mit ihrer Lehre, dies für schwarz erklären!"

Ein junges Paar, das auf der Straße vorbeischlenderte, nahm plötzlich seine ganze Aufmerksamkeit gefangen. Das ärgerte ihn, denn er wollte in seiner morgendlichen Lesung nicht durch andere Eindrücke abgelenkt werden. Dennoch schloss er die Fensterläden nur halb, um den beiden, die Hand in Hand zum Schloss hoch spazierten, besser folgen zu können. Er hatte Jeff Straw und Anna Davids vor sich…

Der Kardinal schob den Tisch zur Seite, damit er das Paar besser beobachten konnte. „Ganz in Weiß gekleidet", murmelte er, „sieht so vollkommen unschuldig aus. Doch diese Frau ist eine Gefahr für die Kirche! Sie stand auf unserer Seite! War eine der Unsrigen! Wir haben ihr zu einem wichtigen Posten in London verholfen, und nun ist sie eine Überläuferin. Eine Verräterin und Denunziantin! Sie ist uns feindlich gesinnt und muss deshalb aus dem Weg geräumt werden!"

Eine leichte Morgenbrise wehte durch die Straße. Bei der Kirche blies sie sanft durch die Baumkronen und ergriff das weiße Kleid der jungen Frau, das wie ein Brautschleier um sie herumflatterte. Mit bitterem Blick betrachtete der Kardinal das Straßenbild. Die weißen Tauben auf dem Kirchplatz stiegen in weiten Kreisen zu dem im Morgenglanz erstrahlenden Himmel auf…

„… selbst wenn es in meinen Augen schneeweiß ist", flüsterte der Kardinal verbissen, „muss ich es in Übereinstimmung mit der kirchlichen Lehre für schwarz erklären!"

*

Jeff und Anna waren vom Schloss in ihr Cafe mit den roten Eisenstühlen und der schwarzen Graffitiwand zurückgekehrt. Jeff zog einen Stuhl heran und Anna setzte sich lächelnd unter die Worte: TOD DER GLOBALEN KONSTITUTION!

„Wie romantisch!" lachte sie. „Hättest du wirklich keinen geeigneteren Ort für einen so wichtigen Augenblick in unserem Leben wählen können?"

„Unmöglich!" antwortete Jeff. „Du sahst so bezaubernd aus an dem Abend. Du warst es und nicht der Ort, der in dem Augenblick entscheidend war! Dieses Cafe mit dem ‚schwarzen’ Slogan ist für mich der schönste Ort auf Erden; ein Ort voller wunderschöner Zukunftsaussichten… und eines herrlichen Lebens!"

„Dann sollten wir aber auch auf der Hut sein", unterbrach ihn Anna Davids ernsthaft. „Wir haben es hier mit Kräften zu tun, die stärker und gefährlicher sind, als wir ahnen. Komm, setz dich. Ich will dir über einen finsteren Zeitabschnitt in der amerikanischen Geschichte berichten…"

„Der amerikanischen?"

„Ja, genau gesagt vom Abend des 14. Aprils 1865, als ein Mann namens John Wilkes Booth den amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln im Ford Theater in Washington erschoss. Kurz zuvor war der Präsident über einen Brief informiert worden, demzufolge sich Papst Pius IX. in dem herrschenden Bürgerkrieg auf die Seite von Jeffersen Davis und den Südstaaten stellte. ‚Dieser Brief setzt mir eine Million Messer auf die Brust!" rief Lincoln aus und fügte hinzu: „Die Jesuiten sind für ihre blutigen Taten bekannt. Heinrich IV hat erklärt, dass ihnen keiner entkommen würde. Er selbst wurde ein Opfer ihrer Gräuel."

„Ich muss dich von hier wegbringen", rief Jeff lächelnd aus. „So lange du unter diesem schwarz gemalten Slogan sitzt, sprichst du nur von Mord und Totschlag. Lasst uns von hier weggehen!"

„Nein, lasst uns hier bleiben."

Jeff setzte sich wieder. Er sah Anna prüfend an. „Du hast Angst", sagte er. „Lass mich hören…"

„Brigadegeneral Thomas Harris, der als Mitglied der Militärkommission den angeklagten John Wilkes Booth verhörte und verurteilte, war davon überzeugt, dass die Hierarchie der römisch katholischen Kirche an dem Attentat auf Lincoln beteiligt gewesen war und sich dadurch mitschuldig gemacht hat. In seinem Buch ‚Die Verantwortung Roms hinsichtlich der Ermordung Abraham Lincolns’ schreibt er, dass ‚klare Beweise’ dafür vorliegen, dass die Jesuiten hinter dem Mord standen."

Jeff wollte etwas einwenden, doch Anna legte ihm eine Hand auf den Arm. „Lass mich zu Ende erzählen. Ich kenne diese schwarze, religiöse Gesellschaft und habe ihre Drohungen gehört. Ich bin überzeugt, dass sie ihre Leute in dieser Stadt haben. Sie wollen den Auftrag des schwarzen Kardinals ausführen und mich umbringen!"

„Gibt es wirklich klare Beweise dafür, dass Rom hinter dem Mord von Abraham Lincoln stand? Jeff betrachtete Anna mit skeptischem Blick. „Was für Beweise?"

„In einem weit von Washington entfernten Ort, St. Joseph in Minnesota, war eine kleine Schar Jesuitenväter für die Ausbildung von Priestern zuständig. Zwischen diesen Jesuiten und ihren Brüdern in Washington City hat ein Briefwechsel stattgefunden. Aus diesen Briefen geht hervor, dass der Präsident ermordet werden sollte, und dass man den Mann, der ihn ermorden sollte, gefunden hatte. Der Zeitpunkt wurde festgelegt und drei Stunden bevor der Schuss im Theater fiel, …"

„Warum erzählst du mir das alles?

„Um dir zu erklären, dass wir hier nicht sicher sind!"

„Meinst du?"

„… dass Sie mich hier in dem kleinen Ferienort Urbino im Visier haben."

„Im Visier?"

„Ja". Anna kuschelte sich bei Jeff ein, als ob sie Schutz suche: „Ich sage dir, sie nehmen mich aufs Korn…!"

Ein paar hundert Meter weiter entfernt, auf der anderen Seite des Platzes, stand der schwarze Kardinal über einen vor ihm sitzenden Mann gebeugt, den er ‚den Korsen’ nannte. Dieser hatte ein Gewehr mit Zielfernrohr in seiner Hand. „Versuch, sie aufs Korn zu nehmen!" befahl der Kardinal. „Du sollst aber nicht schießen, sondern sie nur suchen, sodass du dir im entscheidenden Augenblick deiner Sache sicher bist!"

Der Korse zielte auf Anna Davids.

„Hast du sie?"

„Ja, wenn ich jetzt schieße, dann ist sie tot… und so gut wie begraben!" murmelte der Killer. „Soll ich schießen?"

„Nein, nein! Auf keinen Fall! Erst bei Anbruch der Dunkelheit. Ich sehe, dass das junge Paar kommt ins Cafe zurückgeht! Sie setzen sich genau unter den schwarz gesprayten Slogan. Du kannst also keinen Fehler machen!"

„Ich mache niemals Fehler", brummte der Korse drohend.

„Nein, nein. Natürlich nicht! Du machst niemals Fehler! Übrigens, du brauchst dich nicht an mich zu wenden, wenn ‚die Arbeit’ getan ist. Ich werde sicher davon hören, und dann werde ich dir den Rest zahlen!" Der Kardinal legte ihm eine Geldbörse aufs Gewehr. „Der Rest folgt, sobald ich Neues höre…"

Der Korse nahm das Geld und steckte es in die Tasche. Dann setze er wieder das Gewehr an die Wange und sah durchs Zielfernrohr.

„So gut wie tot!" murmelte er.

„Aber doch nicht jetzt!" Der Kardinal war entsetzt. „Erst nach Einbruch der Dunkelheit!"

„Sie sitzt doch genau unter den Worten an der Wand!" unterbrach ihn der Korse.

„Welchen Worten?"

„Tod der …"

„Na so was, sie sitzt also genau darunter."

„Nun rückt sie ein wenig zur Seite… jetzt sitzt sie genau unter dem Wort…" Der Korse sah zum Kardinal auf. „sie sitzt jetzt genau unter dem Wort: ‚Tod