DIE BLUTIGE NOTIZ
© Johny Noer - www.noer.info


Kapitel 47

„Dies ist wie ein Geschenk des Himmels" rief Werner Sommersted Magnusson aus. Er hob seine langen, dürren Arme in einer Geste der Danksagung. Die Bewegung war so ungeschickt und Aufsichtserregend, dass seine beiden Gäste ihn lächelnd baten, sich ruhig zu verhalten. Die Leute in der Kaufhauscafeteria drehten sich nach ihm um.

„Wir sind hier hochgegangen, um ungestört miteinander reden zu können", flüsterte der eine der beiden Männer, „und nun sind Sie dabei, vor lauter Begeisterung die Kaffeetassen vom Tisch zu fegen …" Der Sprechende war ein ‚kleiner’ Zeitungsredakteur, nicht ‚klein’ im Sinne von Einfluss und Macht, sondern nur klein von Gestalt. Mit seiner Hasenscharte, die nie fachgemäß operiert worden war und seinem dünnen Haar war er eine eher hässliche Erscheinung. Vor ihm lag ein Notizblock. Wenn er schrieb, tat er dies sehr sorgfältig; mit einem dick fedrigen Füller – einem teuren Mont Blanc - malte er große, runde Buchstaben.

„Ja aber besser kann es doch gar nicht sein!" Sommersted hatte sich erhoben und schlenkerte mit den Armen. Wie dies typisch für ihn war, stellte er sich in seinem Eifer auf das linke Bein und stütze den rechten Fuß gegen den linken Fußknöchel. Seine skelettartige Figur und sonderbares Auftreten erregte aufs Neue die Aufmerksamkeit der übrigen Cafegäste. Der dritte Mann am Tisch sah den Zeitungsredakteur resigniert an. „Können Sie ihn nicht zur Raison bringen?" fragte er irritiert. „Wenn wir nicht wollen, dass halb Kopenhagen unsere Pläne erfährt, müssen Sie Sommersted darum bitten, sich zu setzen und sich ruhig zu verhalten…"

Werner Sommersted M. kehrte zur Wirklichkeit zurück. Er setzte sich vorsichtig auf den Stuhlrand, rasselte mit der Kaffeetasse und der Zuckerschale und wandte sich an den Mann, den er irritiert hatte. „Gut, ich bin wieder ruhig; Sie können fortfahren…"

Der Mann, an den er sich gewandt hatte, war übergewichtig und kurzatmig. Er äußerte sich nur langsam, um immer genügend Luft einatmen zu können. Obwohl die Cafeteria angenehm temperiert war, musste er sich die ganze Zeit den Schweiß von der Stirn wischen. „Danke! Keinen Zucker!" sagte er schläfrig, als ihm wieder Kaffee eingeschenkt wurde. Aus einer kleinen Silberdose schüttete er drei, kleine weiße Pillen in die Tasse. Als Programmdirektor von Radio Dänemark äußerte er in professionellem Ton: „… aber ich muss gestehen, dass dies keine schlechten Nachrichten sind!"

„Genau diese Art von Geschichten brauchen wir", fuhr Sommersted mit zurückgehaltener Begeisterung fort. Es schien einen Augenblick, als wolle er sich wieder erheben, doch der Dünnhaarige mit der Hasenscharte legte ihm beruhigend die Hand auf den Arm. „Bleiben Sie ganz ruhig, Magnusson", sagte er sanft. „Es gibt keinen Grund, noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen..."

Der Programmdirektor wischte sich den Schweiß von der Stirn und atmete schwer. „Parkstrafzettel", rief er plötzlich aus. „Ich bekomme einen Strafzettel, wenn wir uns nicht beeilen!"

„Es gibt auch nicht viel mehr zu besprechen", sagte der Zeitungsredakteur und steckte seinen Mont Blanc in ein kleines Lederetui. „Die Sache ist klar: Die Polizeichefin fährt zusammen mit einem Zuchthausgefangenen in den Badeurlaub! In ihrem Büro hatte sie Gespräche unter vier Augen mit dem Verhafteten!"

Der kurzatmige Programmdirektor stand mühsam auf. „In fünf Minuten geben sie mir ein Strafmandat", sagte er und wischte sich wieder den Schweiß von der Stirn. „Hundert Euro… sie stehen schon mit Stoppuhr und Block bereit! Nun liegt es an Ihnen, Magnusson! Die Liebesgeschichte gehört Ihnen; Sie reisen morgen mit dem gleichen Flug nach Rom. Nicht zu glauben, die Frau bleibt in Haft, während die beiden sich am Mittelmeer tummeln. Sie fahren also selbst nach Urbino, um sich dieses intime Verhältnis näher anzuschauen! Machen Sie Bilder! Und gute, prickelnde Beschreibungen! Ein ungeheuerlicher Skandal – und denken Sie daran: John Williams ist einer unserer gefährlichsten Feinde! Er gehört zu der Sippe stupider Christen, die das erste Gebot des Evangeliums über Nächstenliebe nicht beherzigen; seine Verurteilung der Homosexuellen ist empörend. Er hat uns auf seiner Webseite bloßgestellt. Das wird ihm mit gleicher Münze zurückbezahlt." Der Kurzatmige hastete zur Rolltreppe und fuhr herunter.

„Elendige Zeitungsfritzen!" flüsterte Magnusson dem dünnhaarigen Blattredakteur zu. „Sie kennen nur das Grobgehackte…"

„Das Grobgehackte?"

„Ja, grobes Roggenbrot!"

„Grobes Roggenbrot? Was meinen Sie damit?" Der Zeitungsredakteur tat, als ob er den Hinweis nicht verstünde.

„Ich habe etwas anderes im Ofen! Ich backe nämlich mit dem feinsten Weizenmehl." Magnusson stand auf und schlug wieder mit den Armen um sich. Der Dünnhaarige zog den Kopf ein und schaute sich dabei vorsichtig um.

„Können Sie nicht den Duft feineren Backwerks vernehmen?" Magnusson geriet wieder in Verzückung.

„Ich bekomme gleich auch einen Strafzettel für zu langes Parken, wenn ich mich jetzt nicht auf die Socken mache." Der Zeitungsredakteur stopfte seinen Notizblock in die Tasche und ging zur Rolltreppe.

Magnusson nahm einen letzten Schluck Kaffe. „Zeitungsfritzen" zischte er gedämpft zwischen den Zähnen: „Elendige Zeitungsfritzen!"

*

Mr. Nasser Ibrahim Saad, der ägyptische Soziologieprofessor und Kandidat für den Außenministerposten in der zukünftigen Weltregierung, immerzu von einem unbegreiflichen Hass auf Israel beseelt, nahm die Einladung nach Urbino mit Freuden an. Nicht dass ihn der italienische Küstenort besonders zu interessieren schien, - er wusste bislang nicht einmal von seiner Existenz – doch weil dieser eine Universität besaß, rechnete er damit, dass er bei dieser Gelegenheit dort als Gastredner auftreten konnte. Gleichzeitig würde er Kontakt mit den italienischen Studenten aufnehmen. „Ich habe eine Postkarte der Stadt mit einem Bild ihrer ‚Piazza della Republica’ erhalten. Im Hintergrund dieses Platzes sehe ich ein Cafe mit Graffitizeichnungen an der Wand", erklärte er seinen Freunden in Kairo. „Wenn ich meine starke Lesebrille aufsetze und das Graffitislogan auf der weißen Cafewand richtig lese, steht dort: ‚Tod über der globalen Konstitution’! Ich könnte mir gut vorstellen, über ein solches Thema mit den jungen Menschen dort zu sprechen…"

Die ägyptischen Studenten mochten Nasser Ibrahim. Er gehörte nicht zu den Professoren, die nur in den Vorlesungsauditorien ex Cathedra sprachen. Er besuchte Studentenklubs und hielt Vorträge auf ihren Camps. Der Professor saß in den Schlafsälen der Studenten auf einem Stuhl und hielt sie bis lang in die Nacht wach; in seinen Augen brannte eine unauslöschliche Glut. Er säte in vielen, jungen Herzen einen tiefen Hass auf Israel und eine tiefe Verachtung gegenüber dem jüdischen Volk.

„Sie sind zu einer Zeit auf die Welt gekommen, in der sich die ganze Welt fragt, wie der Islam eigentlich denkt, und was für eine Weltanschauung die Muslime haben", erklärte er seinen jugendlichen Zuhörern. „Nicht zuletzt sind alle Kontinente daran interessiert zu erfahren, welche politischen Ideen mit der derzeitigen, geistlichen Erweckung verbunden sind. Jeder weiß, dass Islam ein Glaube an einen Gott ist. Dies nennt man ‚Monotheismus’, aber wir bezeichnen es als ‚Tauhid’. Islam ist also in erster Linie eine Religion. Aber Islam ist auch… jedes Mal, wenn Ibrahim Saad an diesen Punkt kam, betrachtete er seine Zuhörer mit großem Ernst. Es war, als ob sich sein Blick in jeden Einzelnen hineinbohre; er starrte sie so lange unverhohlen an, bis seine Opfer den Blick senkten und die Botschaft sich in ihren Herzen fest gebrannt hatte… „Islam ist auch eine politische Orientierung!"

Hier legte der Redner oft eine bedeutungsvolle Pause ein. Jedoch nicht zu lang. Nur einige Sekunden. Aber lange Sekunden. Ewigkeitssekunden. Dann fuhr er fort: „Der Prophet des Islam war nicht nur ein Religionsstifter. Durch diese irrige Auffassung hat der Westen einen schicksalsschweren Fehler begangen, denn der islamische Prophet war gleichzeitig Grundleger einer politischen Ordnung. Diese Ordnung, meine Herren, müssen Sie mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zuwege bringen!

Der französische Islamexperte Maxime Rodinson hat dies so formuliert…" (Ibrahim Saad endete seinen Vortrag mit einem Lächeln): „Der Prophet des Islams ist eine Kombination von Jesus und Karl dem Großen." Während die Zuhörerschar lachte, brachte er sein Anliegen auf den Punkt: „Er war also sowohl Staatsmann als auch Feldherr; deshalb war die Ausbreitung des Islam mit Kriegen verbunden; diese Weltanschauung ist nicht verbleicht; der Djihad ist weiter notwendig, um ein Reich gründen zu können, und in diesem Reich gibt es keinen Platz für Israel! Jerusalem ist die heilige Stätte des Islam…"

Ein weiterer Grund dafür, dass Ibrahim Saad die Einladung nach Urbino annahm, war, dass er sich eine seit langem gehegte Sehnsucht erfüllen wollte. Er hatte immer schon einmal die Selimiye Moschee in Edirne an der Westküste der Türkei besuchen wollen. Daher buchte er einen Flug über Istanbul. Der Professor war davon überzeugt, dass dies allein die Erfüllung eines Jugendtraumes war. Er hatte keine Ahnung, dass sich ein tieferer Beweggrund dahinter verbarg! Es passte so gar nicht zu seiner wissenschaftlichen Weltanschauung, zu glauben, dass geheime, geistliche Kräfte hier ihre Hand mit im Spiel haben könnten. Er wusste nicht, dass die sonderbare, fahle Gestalt, die sich vor geraumer Zeit an ihn gewandt hatte, wieder aktiv geworden war. Das mystische Erlebnis, das er in seinen Gedanken ‚die Stimme’ nannte, fand sich langsam wieder ein; die eiskalte Hand, die ihm bei einer anderen Gelegenheit und an einem anderen Ort auf die Schulter gelegt worden war, streckte sich wieder nach ihm aus! Eine Botschaft aus der Unterwelt war unterwegs, und die Selimiye Moschee in Edirne war von irgendeinem boshaften, unsichtbaren Fürsten als Treffpunkt ausgewählt worden: Dies war die eigentliche Ursache dafür, dass Ibrahim Saad die Einladung angenommen hatte.

Das Gerichtsverfahren gegen John Williams interessierte ihn weniger. Er sah jedoch eine passende Gelegenheit, den Terrorverdacht von Muslimen abzulenken und ihn auf ‚fundamentalistische Christen’ zu richten. Er hatte sowieso noch eine alte Rechnung mit dieser Sekte zu begleichen, die sich als ‚Wüstenvolk’ ausgab. Das passte ihm ausgezeichnet! Er könnte bei dieser Gelegenheit seine Forderung nach Auslieferung des verhafteten Dänen und seiner Frau nach Babylon zwecks weiterer Ermittlungen und eventuellem Strafverfahren geltend machen. Er wusste, dass er diesbezüglich gute Karten in der Hand hatte; das vor kurzem vorgelegte globale Grundgesetz gab dem internationalen Gerichtshof nämlich Vorrang vor jeglichen nationalen Interessen. Vor seinem inneren Auge sah er auch ein paar junge Männer, die mit dazu beigetragen hatten, dass das Fest des Babelturms ein katastrophales Ende genommen hatte. Er erinnerte sich an einen EU-Wüstenoffizier, wenn er sich recht erinnerte, mit Namen ‚Leutnant Wilhelm’, der die Hauptrolle gespielt hatte in einem Gefangenenaufruhr des babylonischen Staatsgefängnisses. Er erlebte es immer noch als Alptraum, dass das Gipfeltreffen der Regenten im Nebukadnezarpalast von einem verrückten Happening mit dem biblischen Phänomen ‚ Schrift an der Wand’ ruiniert worden war.

Ibrahim Saad wurde somit in Edirne erwartet. Der Mann im schwarzen Fledermausgewand saß bei Sonnenuntergang auf einer weiten Fläche am Stadtrand. Er betrachtete die riesige Einkuppelsilhouette, die sich am Ort erhob: die Selimiye Moschee, die der berühmte Architekt Sinau für den muslimischen Fürsten, Selim II, zwischen 1569 und 1575 erbaut hatte.

Als Ibrahim sich beim letzten Abendrot auf den Weg in die Stadt machte, erhob sich die schwarze Fledermaus und folgte ihm. Einige Zeit gingen sie hintereinander her. Das Fledermausgewand hielt sich die ganze Zeit hinter dem Ägypter. Dieser schien nicht zu merken, dass er verfolgt wurde, bis er die Stimme hörte. Er wandte sich um, denn er erkannte sofort sie sofort! Im gleichen Augenblick spürte er eine überraschend kalte Brise im Rücken. Überraschend, weil nach der Tageshitze die ganze Ebene wie ein warmer Kessel dampfte. Der kalte Wind setzte sich wie ein Messer zwischen seine Schulterblätter. Ein eisiger Strom bewegte sich auf sein Herz zu…

„Das Imperium benötigt ein Zentrum!" begann die Stimme. Sie war weder heiser noch hässlich, sondern melodisch und warm. Und gewinnend! Beide Gestalten standen stille in ihren flatternden Gewändern. Vor ihnen lag die große Moschee mit ihren vier Minaretten… die größte, die während der islamisch-klassischen Periode gebaut wurde.

„Ein Meisterwerk!" fuhr die Stimme fort. „Ein imperiales Projekt! Dabei ist besonders zu beachten, dass alle kleinen Kuppeln, Halbkugeln und Türme verschwunden sind! Es gibt nur eine große Kuppel: Ein mächtiges zentrales Gewölbe!"

Ibrahim Saad nickte; das Bild flimmerte vor seinen zusammengekniffenen Augen. Er war wie gelähmt von der Kälte in seinem schmerzenden Rücken. er begriff, dass er zu einer Führung gezwungen wurde. Irgendetwas musste er offenbar lernen. Ihm schien, dass er von nun ab einem bestimmten Programm folgen sollte.

„Die Kuppel deutet auf die zentralpolitische, wirtschaftliche Idee des Reiches hin! Sie veranschaulicht dir die Wirkungsweise des Imperiums. Die Türkei hat darin einen zentralen Platz. Niemand anders kann eine solche Symmetrie der Macht schaffen.

Ibrahim Saad fühlte einen Schlag im Rücken. Es war, als ob sein finsterer Geselle ihn gestoßen habe. Eine Frostbeule jagte durch seinen Körper.

„Schau sie dir gut an", fuhr die angenehme Stimme fort. „Die Kuppel ist das Zentrum der Macht! So sollst du bauen; die kommende Weltregierung soll solch ein Zentrum sein! Dies ist die Geometrie des totalitären Gedankengangs. Doch komm, wir wollen hereingehen…"

Das Fledermausgewand schwebte vor dem Ägypter auf; seine schwarzen, kantigen Flügel breiteten sich einladend aus. Er hieß den Gast zwischen den massiven Marmorsäulen willkommen. Das knochengelbe Angesicht blieb jedoch im Verborgenen!

„Acht monumentale Säulen halten das Innere der Moschee aufrecht; oben sind sie durch prächtige Bögen verbunden. Alles ist einfach und rein; sie erhalten ihre Kraft von den geraden, unkomplizierten Linien.

„Die äußere Macht des Sultans muss sich hier beugen", erklärte die Stimme gedämpft. „Beachte das mystische Licht, das durch die vielen kleinen Fenster eindringt! Beobachte das Zusammenspiel von Licht und Finsternis und begreife die Bedeutungslosigkeit des Menschen! Verbiete keine Religion; folge diesbezüglich nicht der Dummheit des Westens. Du sollst nur Sekten verbieten; sie untergraben die Säulen der Erde! Verfolge sie und rotte sie aus! In diesem Auftrag sende ich dich nach Urbino. Verlange die Auslieferung dieses Mannes nach Babylon, dem Zentrum der Macht!"

„Wie kann ich sie erkennen?" flüsterte Ibrahim Saad.

„Diejenigen die für Babylon sind, sind gegen Jerusalem, und die, die gegen Babylon sind, sind für Jerusalem. Du kannst also unsere Feinde daran erkennen, dass sie gegen Babylon und für Jerusalem sind."

„Ist das alles?"

„Nein, vergiss nicht, was auf der alten Omar Moschee in Jerusalem gestanden hat."

„Was stand dort geschrieben?"

„Zwei Drohungen!"

„Zwei Drohungen?"

Mit abgewandtem Gesicht führte das Fledermausgewand den Ägypter aus dem Inneren des Heiligtums ins Freie. Die Stimme gab keine unmittelbare Antwort auf seine Frage. Als die beiden Gestalten wieder auf der weiten Ebene standen, die nun im Dunkeln lag, wiederholte Ibrahim Saad: „Zwei Drohungen?"

„Ja, merk dir beide Drohungen; daran kannst du nämlich die Sekten erkennen, die du bekämpfen sollst."

„Was beinhalten diese beiden Drohungen?"

Die eine: „Wie wagst du zu behaupten, dass Gott drei ist!"

„Und die andere?"

„Die andere Drohung heißt: ‚Wie wagst du zu behaupten, dass Gott einen Sohn hat…’"

Ibrahim Saad drehte sich blitzschnell um. Die Steppe hinter ihm war öde. Der Kälteschauer in seinem Rücken verschwand. Er hastete zur Kreuzung und hielt ein vorbeifahrendes Taxi an. Einige Stunden später saß er im Flugzeug nach Rom.