DIE BLUTIGE NOTIZ
© Johny Noer - www.noer.info


Kapitel 40

„Ich werde diese beiden ‚Dokumente’ in einen festen Umschlag legen", sagte Prof. Fruchtenbaum und verschwand mit Adolf Engels Aktenmappe in einen Nebenraum. Kurz darauf kam er mit den wasser- und luftdicht verpackten, ‚blutigen Notizen’ zurück. „Sie sollen jeder Art von Wetter widerstehen können, ohne beschädigt zu werden", lächelte er, während er Jack und Jan die nun gut geschützten Zettel überreichte. „Und nun müssen wir uns auf den Weg zum Schloss in Prag machen, in dessen Umgebung die Archäologen seit 1925 Ausgrabungen vornehmen. Dort werde ich euch Näheres über die ‚Wüstenbewohner’ erzählen. Während wir wie gewöhnliche Touristen herumspazieren und uns die ausgegrabenen Schätze ansehen, werde ich euch über den größten Schatz berichten, der in unserem Jahrhundert zu finden ist. Ihr müsst mir gut zuhören, denn überall wo ihr hinkommt, sollt ihr mit euren eigenen Worten diese Erklärungen weitergeben. Bei den Wüstenbewohnern handelt es sich nämlich nicht nur um ein Volk, das in der Wüste wohnt. Nein, die Wüstenbewohner gehören einem Volk an, das sowohl in der Wüste als auch über die ganze Erde verstreut wohnt."

Joseph Fruchtenbaum ging ans Fenster und zog die hohe, dicht gewebte, braune Gardine zur Seite. Er betrachtete eine Weile das Straßenbild. „Hier ist es zu gefährlich! Das gilt auch euch in der kommenden Zeit und sollte immer als Regel gelten: Bleibt nicht zu lange an einem Ort! Seid beständig unterwegs! Weltweit sind Sicherheitsbeamte auf der Suche nach den Papieren, die wir hier in dieser Mappe haben."

J. Fruchtenbaum hob Adolf Engels Ledertasche hoch. „Man darf ihr an keinem Ort auf die Spur kommen. Sie kann am besten verborgen bleiben, wenn sie die ganze Zeit den ‚Standort wechselt’. Doch bevor wir gehen, wollen wir ein paar Verse aus dem Neuen Testament lesen. In einem bestimmten Abschnitt ist vom ‚Wüstenvolk’ die Rede. Diesen Text müsst ihr mit auf eure lange Reise nehmen. Ihr sollt nämlich nicht nur kreuz und quer herumreisen, um den Sicherheitsbeamten zu entkommen, die euch auf den Fersen sein werden, sondern gleichzeitig in aller Heimlichkeit das ‚Wüstenvolk’ aufsuchen; es ist überall in einer Art Untergrundkirche zu finden. Wo immer ihr hinkommt, sollt ihr ihnen diese und andere Bibelabschnitte vorlesen, damit sie ermutigt werden auszuharren. Es soll ihnen dadurch gezeigt werden, wie sie handeln sollen, um in diesen letzten Tagen dem Tier zu entkommen…"

Der Professor ging wieder ans Fenster und beobachtete die Straße unter ihm. Dann zog er sich einen Stuhl heran, setzte sich, nahm Bibel und Brille heraus, schlug einen bestimmten Abschnitt des Hebräerbriefes auf und las. „Durch Glauben war Abraham, als er gerufen wurde, gehorsam, auszuziehen an den Ort, den er zum Erbteil empfangen sollte; und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme. Durch Glauben siedelte er sich im Land der Verheißung an wie in einem fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung, denn er erwartete die Stadt, die Grundlagen hat, deren Baumester und Schöpfer Gott ist…"

Die beiden jungen Männer hatten auch Platz genommen. Ihren Gesichtern war anzusehen, dass sie etwas Gewaltiges erlebten, es war wie eine Art von Aussendung! Die folgenden Stunden würden mit einer Belehrung gefüllt sein, die nicht mit Gold und Silber erkauft werden konnte.

„Wichtiger als alles andere ist es jetzt, dem Ruf Gottes zu folgen", begann J. Fruchtenbaum. „Überall auf der Erde gibt es heute ein solches Glaubensvolk. Es verbirgt sich in allen Gesellschaftsschichten. Innerhalb aller Kirchen und Bewegungen lebt es sein eigenes Leben. In dem Augenblick, in dem es so wie Abraham den Ruf verspürt, wird es bereit sein ‚aufzubrechen’. Dabei muss es sich zunächst nicht einmal um eine praktische Umsetzung handeln. Denn zuerst findet immer ein geistlicher ‚Aufbruch’ statt. In diesem Sinne sind heute viele Männer und Frauen bereits unterwegs. Sie folgen nicht länger den allgemeinen, niedergetrampelten Pfaden. Sie haben voller Erwartung und Sehnsucht ihr Haupt erhoben. Sie sind auf der Suche nach mehr und größerem; diese Menschen gehören dem ‚Wüstenvolk’ an.

Der Professor erhob sich und ging wieder ans Fenster. Er entdeckte ein paar Gestalten, die langsam und seltsam suchend durch die Straße gingen. Es waren zwei Männer. Sie sahen sich um und blieben stehen; der eine telefonierte mit seinem Handy. Sie stierten zum Gebäude herüber, von wo aus der Professor sie hinter vorgehaltener Gardine beobachtete…

„Sie gehorchten dem Ruf und brachen auf!" endete der J. Fruchtenbaum lächelnd seinen Vortrag, „es ist an der Zeit, sich davonzumachen. Wir bekommen nämlich bald Besuch von zwei Herren, die unterwegs sind, um diese Aktenmappe in die Finger zu bekommen…"

Die Drei verließen das Zimmer und begaben sich über eine Hintertreppe an der Rückseite des Hotels auf die Straße. Von dort aus gingen sie in Richtung St. Vitus Kathedrale…

Die beiden Männer näherten sich dem Hoteleingang. Als sie die Tür erreichten, zogen sie ihre Pistolen, entsicherten sie und traten ein. Die Tür schloss sich hinter ihnen. Eine Viertelstunde später kamen sie durch die gleiche Tür wieder heraus. Der eine benutzte wieder sein Handy. Dann gingen sie eilig die Straße hinunter, setzten sich ins Auto und fuhren davon…

*

Von außen sah das große Fußballstadium am Stadtrand von München wie ein gerade gelandetes UFO aus. Die Allianzarena, die von den Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfen worden war, schien immer noch das futuristischste Sportstadium der Welt zu sein. Bislang war es nur als Symbol für den Fußball bekannt gewesen, doch heute hatte man es zum ersten, großen, öffentlichen Versammlungsort der Jesuiten dieses Jahrhunderts erklärt.

Beim Eintritt in dieses ‚Raumschiff’ hatte man das Gefühl, in eine Welt versetzt zu werden, die der von ‚Star Wars’ sehr ähnlich erschien; 66.000 der treuesten und meist gefürchteten Nachfolger des Papstes füllten den riesigen Zuschauerring, der sich einem finsteren Oktoberhimmel entgegen schwang. Der Hauptredner, der mitten zwischen 25.000 Phantasieleuchten Platz genommen hatte, war kein anderer als der schwarze Kardinal, Jürg Ratgeber. Das Thema des Abends: „Der Kampf gegen die Sekten!"

Mit diesem Riesentreffen beendete der Kardinal eine viertägige Kampagne. An diesem Sonntag sollte eine Messfeier unter freiem Himmel stattfinden. Mitten auf dem grünen Fußballplatz hatte man einen Altar aufgebaut. Gerade als der Kardinal seine Eingangsrede halten wollte, fing es an zu regnen. Schwere Wolken zogen über den finsteren Himmel, doch 2.900 aufblasbare Kissen, die das Dach des Fußballstadiums bildeten, sorgten dafür, dass alle Zuschauer im Trockenen saßen. Die Rede des Kardinals wurde dadurch unterstrichen, dass die gigantische Arena wie eine Riesenkamelie ihre Farben änderte. Die Akustik war so hervorragend, dass die in fünf Sprachen übersetzte Ansprache von jeder einzelnen Person in dem großen Stadium gehört werden konnte.

Die Reden des Kardinals waren, so wie seine geschriebenen Werke, oft theologisch und schwer verständlich. Das in seinen jungen Jahren verfasste Buch war dermaßen metaphysisch und philosophisch, dass die meisten es als unleserlich abtaten. Doch bei diesem besonderen Anlass drückte er sich klar und deutlich aus. Zum ersten Mal konnten sowohl Feinde als auch Freunde begreifen, was er wirklich meinte, und was er zu tun gedachte.

Er warnte die Anwesenden vor dem so von ihm bezeichneten ‚persönlichen Glauben’… „Wenn diese Art von Gottesdienst gefördert wird", rief er, „dann wird Religion letztendlich wie eine Verkaufsware gehandelt werden."

Der immer wiederkehrende Slogan des Kardinals lautete: „Religion, die auf einer ‚do-it-yourself’Grundlage basiert, wird nutzlos sein. Diese Art von Glauben hilft niemandem!"

Der Kardinal wurde von der Presse sehr gelobt, da er anlässlich dieses großen Treffens im ‚Kampf gegen die Sekten’ eine Synagoge besucht hatte, um damit ‚das gute Verhältnis zu Israel zu fördern’. Außerdem hatte er sich mit moslemischen Führern getroffen, die er vor dem Terrorismus gewarnt hatte…

Es gab einigen Aufruhr, als man bei der Abschlussveranstaltung im Stadium einen der besonders geladenen Gäste reglos auf seinem Platz in der Nähe des großen Altars sitzen sah. Es war Bischof Valentin, ein enger Freund des schwarzen Kardinals und eine bedeutende, politische Persönlichkeit. Die Mystik dieses tragischen und überraschenden Todesfalls, nahm weiter zu, als die deutschen Ärzte bei der Untersuchung der Leiche feststellten, dass die linke Schulter und Arm sowie die gesamte Herzgegend wie zu Eis gefroren war.

Sofort wurde der Sicherheitsdienst eingeschaltet, denn die gleichen Symptome waren schon bei seinem Vorgänger, dem EU-Vizepräsidenten, John Edwards, konstatiert worden. Letzterer war ganz plötzlich beim Besuch eines Berliner Museums gestorben.

Die in der Nähe von Bischof Valentin sitzenden Gäste hatten sich gewundert, dass er als Protestant am katholischen Abendmahl teilnahm. Sie hatten auch bemerkt, dass sich ein in Schwarz gekleideter Fremder vertraulich mit ihm unterhalten hatte.

Zwecks weiterer Nachforschungen wollte die Polizei mit diesem Unbekannten Kontakt aufnehmen…

*

„Sie nannten ihn den ‚Pfaffenkönig’", erklärte J. Fruchtenbaum seinen beiden Jüngern, als sie in die St. Vitus Kathedrale traten. „Das bedeutet ‚päpstlicher König und ist der von den damaligen Bauern erfundene Spitzname Charles des IV. Sie wussten, dass er dem Papst in Rom hörig war; beide hatten sich bemüht, ‚das heilige römische Königreich’ zu stärken."

Jack und John traten in die majestätische Kathedrale. Sie hatten das Gefühl, dass unter diesen enormen, gotischen Bögen ihre ‚Entsendung’ stattfinden würde…

„Als Junge wurde er von einem Papst unterrichtet", fuhr J. Fruchtenbaum fort, und zwar von Papst Clemens dem VI. Er wurde am 5. April 1355 vom damaligen ‚schwarzen Kardinal’ Peter von Ostria, als Kaiser von Rom gekrönt und freundete sich mit Papst Urban dem V. von Avignon an. Ja, er war in der Tat ein ‚päpstlicher König’. Lasst es euch gesagt sein: Von nun an wird es viele von dieser Sorte geben. Päpste, Kardinäle und Könige werden sich zusammentun, um – wie die Bibel sagt – ‚die Heiligen zu verfolgen’! Bevor ich euch nun unter diesem himmlischen Gewölbe die Hände auflege, muss ich euch über das 4 cm große Loch in Kenntnis setzen, das vor kurzem unter diesem prächtigen Hochaltar gebohrt wurde."

„Ein 4 cm großes Loch?" Jack und Jan waren perplex. „Wer sollte wohl ein solches Loch in den Kirchenaltar bohren?"

„Die Leute, die nach dem ursprünglichen Grab des Kaisers suchten!"

„Nach dem Grab des Kaisers?"

„Ja, Charles IV starb an einem dunklen Novembertag im Jahre 1378 in Prag. Man begrub ihn hier in der Kirche, doch ein paar Jahrhunderte später wurde sein Sarg in die ‚königliche Krypta’ überführt. Später konnte man sich nicht mehr erinnern, wo der Kaiser ursprünglich bestattet worden war. Experten haben nun jedoch die Stätte gefunden: Sie bohrten ein Loch unter dem Kirchenaltar und stellten fest, dass sich das Grab des Kaisers dort befand!"

„Und das bedeutet?"

Der Professor sah die beiden jungen Männer an. „Ich bin froh, dass ihr diese Frage stellt, denn alle diese Ereignisse sind von Bedeutung. Sie gelten als Zeichen unserer Tage! Denn die Zeit des Papstkönigs kehrt wieder zurück! Die vergessenen Jahre sind nämlich nicht unwiderruflich vorbei. ‚Die Auferstehungsmänner’ sind aufs Neue am Werk. Sie wollen die einstige Majestät und weltliche Macht der Kirche wieder aufleben lassen… und verachten dabei das ‚Wüstenvolk’. Sie werden Krieg gegen diese von ihnen als ‚Sekte’ bezeichneten Gläubigen führen. Das ‚Wüstenvolk’ wohnt in Zelten. Damit meine ich, dass es sich nicht – wie andere – unter den großen, kalten Gewölben einer religiösen Macht befinden kann. Die diesem Volk angehörigen Gläubigen wagen es aber, die zertretenen Pfade zu verlassen. Als wahre Kinder des Protestantismus weigern sie sich, sich dem Papst und den Kardinälen unterzuordnen. Sie glauben an das Wort des Apostels, der sagt, dass ‚Christus das Haupt eines jeden Mannes ist’. Sie erkennen die Heilige Schrift als oberste Autorität an und „ denken Tag und Nacht darüber nach". Einige haben sich vom Geist Gottes in die israelische Wüste leiten lassen, während andere vom gleichen Geist dazu geführt wurden, in den Nationen zu bleiben. Wie der Patriarch Noah wurden diese Gottesfürchtigen von Gott darauf hingewiesen, dass eine kommende Katastrophe naht! Deshalb lassen sie sich nicht fest in dieser Welt nieder, sondern sind beweglich, da sie ‚auf die Stadt mit den festen Fundamenten warten’. Deshalb werden sie der gegenwärtigen Welt zum Gericht und demzufolge gehasst und verfolgt werden…"

An diesem Punkt seiner Rede hielt J. Fruchtenbaum inne. Sein Blick folgte Jack und Jan, die den Mittelgang entlang schritten. Vorne am Altar forderte er sie auf, ihre Knie zu beugen und legte ihnen die Hände auf…

Indessen gingen zwei Männer suchend an den alten, steifen Kirchenbänken vorbei, hin zu den sechs riesigen Mosaikfenstern an der Endwand. Sie ließen ihren Blick über jede Ecke schweifen und sahen hinter allen Säulen und Marmorbögen nach. Am Hochaltar blieben sie ehrfurchtsvoll stehen. Vor ihnen war ein weißbärtiger Priester, der betend über zwei dunkelgekleidete Mönchen gebeugt war. Die beiden Herren in hellen Mänteln traten feierlich ein paar Schritte zurück, als das Sonnenlicht wie ein himmlischer Scheinwerfer durch das farbige Mosaik auf die betenden Gestalten fiel. Sie bemerkten, wie der alte Priester die Lippen bewegte und beobachteten, mit welcher Ergriffenheit die zwei Mönche ihr Leben Gott weihten. Mit einer gewissen Ehrfurcht wechselten die Männer Blicke miteinander. Danach wanderten sie schweigend durch den himmelhohen Kirchenraum. Sie gingen rasch an der St. Wenceslas Kapelle vorbei, in der die Staatskrone und Juwelen aufbewahrt sind, weiter zur Vladislav-Halle mit Rubens Meisterwerk ‚Die Sammlung der olympischen Götter’. Sie blieben jedoch nicht stehen, um die erhabenen Gewölbe näher zu betrachten, sondern verschwanden eilig im Straßengewimmel…

Vor dem Hochaltar der St. Vitus Kathedrale verblieben die drei weiter in tiefem Gebet versunken. Vom Grab des Papstkönigs aus wurden die beiden jungen Männer in diesem Augenblick mit folgenden Worten zum ‚Wüstenvolk’ ausgesandt: „Ihr werdet dorthin gehen, wo der Geist Gottes euch hinführt!"

Als sie aufstanden, um die Kirche zu verlassen, ging der Professor leise hinter den Hochaltar. Er nahm einen kleinen, eisernen Behälter aus Adolf Engels Ledertasche und schob ihn schnell durch das 4cm große Loch im Altar. Mit einem klingenden Laut verschwand die Schatulle in der finsteren Grabkammer. Der Professor sah sich vorsichtig um. Niemand hatte sein seltsames Vorhaben bemerkt. Er nahm eine kleine Taschenlampe zur Hand und leuchtete in das Loch hinein. Der runde Behälter war bis zur Rückwand gerollt und würde deshalb nicht leicht aufzufinden sein. Der Professor steckte seine Taschenlampe in die Aktenmappe und ging lächelnd zurück. John und Jack hatten nicht die geringste Ahnung, was er auf der anderen Seite des Altars unternommen hatte. Zusammen durchquerten sie das Kirchenschiff bis hin zur Wenceslas Kapelle, wo sie voneinander Abschied nahmen. „Die Juwelen, die dort drinnen liegen, sind vielleicht 10 Male in 100 Jahren hervorgeholt worden! Diese Schätze werden im Verborgenen aufbewahrt, doch der unerforschliche Reichtum Christi soll überall unter den Völkern verbreitet werden! Wo immer ihr hinkommt, zeigt ihn allen freimütig, und ihr werdet erleben, dass das Wüstenvolk an allen Orten vor euch auftaucht, um diesen himmlischen Schatz in Empfang zu nehmen…"

„Wo sollen wir denn nur beginnen?" fragten Jack und Jan.

„Macht euch auf den Weg zur norwegisch-russischen Grenze, die als ‚der nördlichste Gipfel’ bezeichnet wird. Niemand wird auf die Idee kommen, dass ihr euch dort für eine Weile versteckt halten könntet. Tragt die beiden ‚blutigen Notizen’ dicht am Körper, denn eure Feinde werden euch bis ans Ende der Erde verfolgen…"